
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Assoziationen
Assoziationen zur Selbsterkenntnis / Photos Walters USA-Reise und Hundi / Erinnerungen, Diverses
Vor den Toren von Las Vegas, NV ;) -
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Die folgenden freien Assoziationen habe ich bei Karin entdeckt, die sie wiederum von der Webseite "Zeit zu leben" hat. Dort gibt es noch weitere Anregungen, wie man sich mit sich selbst beschäftigen, sich erkennen, hinterfragen und so evt. weiterentwickeln kann ..
auch Nachdenk-Fragen über die eigene Kindheit, denen ich mich auch noch stellen werde, nächste Woche vermutlich.
Vielleicht habt Ihr ja auch Lust, den einen oder anderen Satz-Block zu vervollständigen?
Vervollständigen Sie so spontan wie möglich die folgenden Sätze:
Das Leben ist... Chance, Rätsel, Herausforderung, Verantwortung und ein Wunder.
Sterben müssen heißt... alles verlieren, was man im Leben hatte, und eine Reise ins Ungewisse antreten
Menschen können... viel mehr, als sie oft glauben.
Menschen sollten... darauf achten, möglichst gerecht zu sein und anderen Kreaturen nicht zu schaden (was sich in der Praxis immer wieder als nicht machbar herausstellt, leider).
Die Welt braucht... Visionen und mutige Menschen, die sie umsetzen.
Der Hoover Dam - Ganz groß - Bitte aufs Bild klicken :) -
Das Wichtigste im Leben ist... Mit sich selbst eins zu sein, und auf dieser Basis positiv für die Welt zu wirken - auch und gerade im "Kleinen".
Unwichtig ist... Dünkel, Standesunterschiede, Eitelkeiten
Vergangenheit ist... die Summe der bisherigen Erfahrungen und Entwicklungen.
Zukunft bedeutet... auf Basis dieser Summe, und mit viel Hoffnung nach Fortentwicklung und Erhalt des Guten streben
Gegenwart heißt... die Chance im Jetzt und Hier, etwas aus dem mir anvertrauten Augenblick zu machen, und das Leben intensiv zu spüren.
Zeit ist... das Kostbarste, was es auf der Welt gibt.
Liebe ist... DEN Seelenpartner an seiner Seite zu haben.
Freunde haben ist... wertvoll, beruhigend und bereichernd.
Glück ist... wenn das Leid fern ist, wenn man sich über Kleinigkeiten freuen kann, und wenn ein Traum wahr wird.
Zufriedenheit bedeutet... mit sich und seiner Umgebung eins zu sein.
Gefühle sind... oft ambivalent und dennoch ein unverzichtbares Gegengewicht zum Verstand.
Konflikte bedeuten.. dass sachliches Herangehen an diese erforderlich ist.
Hoffnung ist... die Triebfeder von so ziemlich allem.
Glauben können ist... für mich schwierig.
Träume sind... die Vorstufe zu Realitäten.
Visionen sind... was Menschen wie Karl-Heinz Böhm und Chuck Yeager umgesetzt haben ..
Veränderung bedeutet... sich lösen zu müssen aus Gewohntem, und evt. der Angst ins Auge sehen, um neue Chancen zu ergreifen
Stagnation bedeutet... daß die Zeit gerade nicht reif ist für Veränderung
Walters Blick aus dem Flieger ;) - Ganz groß - Bitte aufs Bild klicken :) -
Ich brauche... die Zweisamkeit, Tiere, Sonne, Wärme, Licht, die Natur, Musik und die Möglichkeit, ganz allein sein zu können
Angst habe ich vor... Krankheitund Siechtum.
Mut bedeutet... sich selbst zu überwinden, offen zu sprechen, auch gegen die Meinung vieler anderer, und da zu handeln, wo andere wegschauen.
Das Allerschwerste ist... dem Tod ins Auge zu sehen.
Es ist so leicht... anderen nach dem Mund zu reden.
Verlieren bedeutet... es nochmal versuchen zu können.
Gewinnen heißt... mit dem Gewinn auch die Verantwortung zu übernehmen.
Perfekt sein bedeutet... gar nichts, denn das gibt es nicht.
Versagen bedeutet... ein schmerzliches Gefühl der Minderwertigkeit, und die Herausforderung, mich neuen Aufgaben zu stellen (die eventuell besser für mich geeignet sind).
Verlust ist... schrecklicher Schmerz, der durch Akzeptieren des Verlustes vielleicht gemildert werden kann.
Schmerz ist... ein nicht zu ignorierendes Warnsignal.
Arbeiten bedeutet... etwas erschaffen bzw. weiterzuführen, im Idealfall Zufriedenheit und Selbstverwirklichung.
Geld bedeutet... Freiheit und Verantwortung. Geld ist nicht alles - aber in unserer Gesellschaft geht's nicht ohne.
Leistung ist... das Ergebnis des Zusammenwirkens von Willen, Können und Disziplin .. und im Idealfall auch Begeisterung.
Stärke ist... ruhig und weitgehend objektiv auch schwierige Situationen einzuschätzen und zu meistern, und sich selbst zurücknehmen zu können.
Phantasie kann... beflügeln
Kreativität ist... im Alltäglichen das Besondere entdecken und immer wieder neu und "eigen" zu gestalten.
Der Eingang zum Red Canyon - Ganz groß - Bitte aufs Bild klicken :) -
Menschen, die andere nach ihrem Bild formen wollen ... kann ich nicht ertragen.
Gesundheit für meine Lieben ... wünsche ich mir mehr als alles andere.
Gerechtigkeit ... ist mir sehr wichtig.
Ein Häuschen am Meer, mit Hunden, und das Akzeptieren-Können von Verlust und Unabänderlichem ... will ich erreichen.
Meine Begeisterungsfähigkeit ... mag ich an mir besonders.
Nichts mehr ... hasse ich an mir. (Früher hätte ich da GANZ anders geantwortet .. )
So, das waren meine Assoziationen so spontan wie möglich. Wie immer - könnte einem dazu noch viel mehr einfallen. Aber darum geht's ja nicht - auf alles eine komplett umfassende Antwort zu geben. Die Betrachtung meiner spontanen Antworten soll mich jetzt zum Weiterdenken anregen.
Hundi im Tiefschlaf *gg*
Aufgrund des nüsseligen Wetters gestern war für mich ein gemütlicher Tag angesagt. Walter und Rory dagegen schreckte das Wetter wenig - sie packten das Boot auf den Hänger und fuhren zum See, wo es dann seinen Liegeplatz bekam und auch mal ins Wasser durfte. Segeln ging allerdings nicht, mangels Wind ;) aber immerhin - ein bisschen "Testen" war wohl schon drin.
Den Rest des Tages verbrachten wir dann gemeinsam, Rory ging erst gegen Mitternacht. Es lief das Kriegsdrama "So weit die Füße tragen", aber da diese Art Film bekanntlich nicht meins ist, schrieb ich nebenher Tagebuch, las, und holte mir alte Tagebücher aus dem Keller, um drin zu stöbern. Das tu ich gern - zurücklesen, mich erinnern, Entwicklungen betrachten. Und mich freuen, daß ich doch so manche Angst besser in Griff habe heutzutage.
Ebenso auch die Schüchternheit und Reserviertheit aus reiner Unsicherheit heraus - das war damals in Heidelberg schrecklich, aber mittlerweile merk ich (z.B. hier im Geschäft) daß ich doch an Selbstbewußtsein gewonnen habe und so auch besser "Konversation führen" kann.
Ein Teil von mir wird die Schüchternheit aber sicher immer bleiben. Es hängt auch von den Menschen ab, mit denen ich rede - da reagiere ich auf jeden anders.
Interessant auch - z.B. mein erster Vollzeit-Gehaltszettel 1992 mit 1950 DM, und damals 40 DM Kirchensteuerabzug .. ich trat dann ja auch aus der Kirche aus. (Was eine reine Formsache war - ich bin weder getauft, noch konfirmiert)
Ehrlich gesagt hab ich mir inzwischen schon so manches Mal überlegt, wieder einzutreten .. aber spruchreif ist das noch nicht.
- Am Strand von Kronsgaard, Ostsee 2006 - 
Ähnlich wie das Monsterchen hier - hab ich heute morgen auch desöfteren Schwierigkeiten, die Augen offenzuhalten ;)
Aber das Wochenende steht vor der Tür, und ich wünsch Euch, daß es rundum schön und erfüllt wird für Euch :)
Ocean 18.05.2007, 09.51 | (17/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Soundtrack meines Lebens Teil I, Erinnerungen und Charts vom 20.1.1985
Und nach den Lese-Fragen kommt jetzt die Musik-Frage - wie würde sich der Soundtrack meines Lebens anhören? - Idee bei Blog-Kade entdeckt, weiter inspiriert worden bei soul & emotions .. und bei youtube ..
und vielleicht habt Ihr ja auch Lust, mal Euren persönlichen Lebens-Soundtrack aufzuschreiben?
Meiner wird in mehreren Teilen kommen .. zu lange würde es dauern bzw. werden jetzt, denn Musik war schon immer ein existentieller Teil meines Lebens, und viele spezielle Abschnitte und Atmosphären oder Erlebnisse sind mit Songs verknüpft - Musik ist ein guter Erinnerungsträger ;)
1. Beginnen muß ich mit - Klassik. Die Pathétique von Tschaikowsky, die Winterträume ebenfalls von Tschaikowsky, und die Moldau von Smetana. (Und eigentlich fast alle Stücke und Opern von Mozart, Beethoven, Verdi, Schubert, Haydn, Händel ... damit bin ich aufgewachsen, und Klassik ist die Wurzel meines Musikgeschmacks heute.)
2. "Verdammp lang her" von BAP, 1980 oder so .. eins der ersten Stücke, die ich im Radio gehört habe und die nicht Klassik (oder Schnulzen) waren.
3. a) "My Sharona" von The Knack (uff, total falsch geschrieben hatte ich das) - eins der ersten Stücke, die ich mit dem ersten eigenen Rekorder vom Radio über Mikrofon aufgenommen habe. Mein Wellensittich piepte munter dazwischen ;) und b) "Ticket to the Moon" von ELO - da geh ich gleich mal bei YouTube stöbern. Hab das Lied nie irgendwo wiedergefunden.
4 a, b und c: "Cambodia" von Kim Wilde - Anfang der 80er mein Lieblingslied ... unbestimmte Sehnsüchte und Gefühle, die mit aller Macht erwachten .. "Heartbreaker" von Dionne Warwick, und "In the Air tonight" von Phil Collins (alles etwa zeitgleich).
5. "Don't Answer Me" von The Alan Parsons Project. Lieblingslied Mitte 1984, und sozusagen das "Hellseher-Lied" - denn ich habe dreimal innerhalb kurzer Zeit plötzlich gewußt - dieses Lied kommt im Radio - bin ins Haus gerannt, oder aus dem Keller rauf - um das Radio einzuschalten - und es lief tatsächlich. Kein Scheiß ;) dreimal. Ist mir mit keinem Lied je wieder passiert.
Für die Stress-Zeiten, wo es jede Menge Ärger und ungerechtfertigte Autoritätsausübungen zu kompensieren galt, war mein Favorit von Iron Maiden "Quest for Fire" (und noch so diverse andere von dieser Band).
Eher negative Atmosphären von Angst (z.B. vor Lebensmittelvergiftungen - bitte nicht lachen *gg* ich hatte eine lange Phase als Kind, wo ich davor panische Angst hatte .. und muß zugeben, daß ich auch jetzt noch sehr, naja - vorsichtig bin mit Essen ganz allgemein .. dann Angst beim Busfahren, oder Angst in der Schule) verkörperte: 6. "Die Königin mit Rädern unten dran" von Foyer des Arts, (noch so ein Verschreiber, damals konnte ich noch kein Französisch *gg*) - und "Der Goldene Reiter" von Joachim Witt (heutzutage gefällt mir Witt - "Bayreuth").
Ebenfalls negativ- 7.: "Too Shy" von Kajagoogoo: das Lied hörte ich kurz bevor wir mein weißes Kaninchen tot fanden - es war abgehauen, über eine hohe Mauer gesprungen, und hatte sich im Gartenzaun selbst erhängt. Meine Mutter brachte es rein - sie weinte, ich konnte nicht - habe sehr getrauert, aber nie geweint. Das Lied aber hasse ich bis heute!
Und um die Negativ-Runde von Anfang 80 bis 1984 zu beschließen: "Seasons in the Sun" von keine Ahnung - erstens mußten wir dazu in der Schule turnen, und Sport war neben Mathe das Allerschlimmste für mich, und zweitens find ich es so entsetzlich traurig vom Text her, dass ich es auch heute noch ausschalte, wenn es irgendwo läuft. Das gleiche gilt für "Mein Freund, der Baum" von Alexandra. Dafür hab ich einfach keine Nerven. Dann lieber Speed Metal ;)
To be continued .. hab's geahnt, daß das was Längeres wird. Und immer wieder muß ich Songs weglassen, weil es zu viel würde *gg*
Vielleicht ist für Euch auch die eine oder andere Erinnerung verbunden mit diesen Songs oder mit ähnlichen .. aus vergangenen Zeiten?
Möchte noch jemand wissen, was für Titel z.B. am 20. Januar 1985 in den Top Ten vertreten waren (Radio-Charts des SWF): Ich hab zu den Bekloppten und Statistikern gehört, die alles mitschreiben mußten, was nach Charts aussah ... jede Woche.
1. I Want To Know What Love is (Foreigner)
2. One Night in Bangkok (Murray Head)
3. Shout (Tears for Fears)
4. Sehnsucht (Purple Schulz)
5. Run to You (Bryan Adams)
6. The Power of Love (Frankie Goes to Hollywood)
7. Last Christmas (Wham)
8. Like a Virgin (Madonna)
9. Do they Know it's Christmas (Band Aid)
10. The Riddle (Nick Kershaw)
11. Where the Rose Is Sown ( ..ich glaube, von Big Country)
12. Easy Lover (Phil Collins & Philip Bailey)
13. Stranger in Town (Toto)
14. Catch my Fall (Billy Idol)
15. You're the Inspiration (Chicago).
Das sind Erinnerungen .... Hab damals auch möglichst keine "Doctor Music" - Sendung auf Radio 3 (Stuttgart) verpaßt .. mitgerätselt und gelernt *gg*
Morgen mehr ... liebe Grüße an Euch :-)
Ocean 01.04.2007, 21.38 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
"Speak the truth .. or make your peace some other way ..."
(Godsmack)




"We are a particle in the ocean ..
lost and safe like a tear ..
we are born and lost in the ocean
where is mercy with our fear?"
(Eloy - "Ocean")


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Du bist mein Land,
ich deine Flut,
die sehnend dich ummeeret;
du bist der Strand,
dazu mein Blut
ohn Ende wiederkehret.
An dich geschmiegt,
mein Spiegel wiegt
das Licht der tausend Sterne;
und leise rollt
dein Muschelgold
in meine Meergrundferne.
(Ch. Morgenstern)
"Zwischen Dir und dem
Horizont liegt das Leben."![]()
.. genieße das Glück des
Augenblicks bewußt,
und bewahre ihn in
Deinem Herzen, so daß
Du jederzeit zu ihm
zurückkehren kannst.
Alles Erlebte ist Dein,
für immer. Deine Vor-
stellungskraft trägt Dich
überall hin, und Dein
Wille macht scheinbar
Unmögliches möglich.
Leben - unterwegs sein
auf Deinem eigenen
Lebensweg... gesegnet
mit der Kraft, auch die
schmerzlichen Wege
aufrecht zu gehen.
Die Quelle der Kraft
liegt im Universum ..
in der Natur ..
in Dir selbst.
(Ocean)


"Long hours of loneliness
between me and the sea ...
Should I dress in white and
search the sea, as I always
wished to be one with the
waves - Ocean Soul ... "
(Nightwish) 
"Man kann ohne Hund leben,
aber es lohnt sich nicht"
(Heinz Rühmann)





"Sail away to Avalon
The journey has begun
Sail away through the night
Sail away, never die
The gods are at your side..."
(Ayreon)



Das Dasein ist köstlich.
Man muß nur den Mut
haben, sein eigenes Leben
zu führen.
(P. Rosegger)

Abendwolken
Wolken seh ich abendwärts
Ganz in reinste Glut getaucht,
Wolken ganz in Licht zerhaucht,
Die so schwül gedunkelt hatten.
Ja! mir sagt mein ahnend Herz:
Einst noch werden, ob auch spät,
Wann die Sonne niedergeht,
Mir verklärt der Seele Schatten.
(Ludwig Uhland)
Ein Rot, das traumhaft dich
erschüttert -
Durch deine Hände scheint
die Sonne.
Du fühlst dein Herz verrückt
vor Wonne
Sich still zu einer Tat
bereiten...
(aus: "Ein Konzert" von G. Trakl)

Monsterchen :-)

Mit einem kurzen Schweifwedeln
kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken,
als mancher Mensch
mit stundenlangem Gerede.
(Louis Armstrong)
... ich bin ein Couch-Potatoe :)

"We are a particle in the
ocean, lost and safe
like a tear ..."
(Eloy - "Ocean")


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