
Ausgewählter Beitrag
Fotos / Gebet eines älter werdenden Menschen / Erinnerungen an die späten ...
.... Achtziger und einem schicksalhaften Abend auf dem Weg zu mir selbst ...
- Blütenstaubbedecktes Hummelchen größer - bitte aufs Bild klicken :)
Dieses hier bekam ich heute morgen von meiner Kollegin - und ich denke mal, da wir alle älter werden, ist es allemal lesenswert ;)
"Gebet eines älter werdenden Menschen
O Herr, bewahre mich vor der Einbildung,
bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
etwas sagen zu müssen.
Erlöse mich von der großen Leidenschaft,
die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.
Lehre mich, nachdenklich (aber nicht grüblerisch),
hilfreich (aber nicht diktatorisch) zu sein.
Bewahre mich vor der Aufzählung endloser
Einzelheiten und verleihe mir Schwingen,
zur Pointe zu gelangen.
Lehre mich schweigen über meine Krankheiten
und Beschwerden. Sie nehmen zu,
und die Lust, sie zu
beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr.
Ich wage nicht, die Gabe zu erflehen,
mir die Krankheitsschilderungen anderer
mit Freude anzuhören, aber lehre mich,
sie geduldig zu ertragen.
Lehre mich die wunderbare Weisheit,
dass ich mich irren kann.
Erhalte mich so liebenswert wie möglich.
Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete
Talente zu entdecken, und verleihe mir o Herr,
die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.
- (Teresa von Avila (1515 ? 1582) -
Zur Erklärung - ich war nicht ganz so nah an dem Schwan dran, wie es aussieht (Zoom ;) ) und gefaucht hat er wegen dem Hundi, obwohl das mit Walter schon ein gutes Stück weg war - der Schwan kam auf uns zu, als ob er uns angreifen wollte .. diese Vögel haben's in sich, mich hat schon mal einer gebissen!
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Lila Blume ;) ich weiß, jemand von Euch hat mir schon mal gesagt, wie die heißt. Ich kann es mir einfach nicht merken ...
Ach ja - muß Euch einfach mal wieder sagen, wie viel Spass das Bloggen, Bloglesen und Kommentieren bei Euch macht :-) *knuddel*
Man bekommt Inspirationen, erkennt sich wieder oder kann dazulernen - es ist einfach eine Bereicherung des Tages, und wenn ich nicht so dazu komme zeitlich (momentan haben wir konstant viel Arbeit, der "Jahresende-Streß" fängt früh an ;) ) dann fehlt mir was.
Erinnerungen geweckt hat heute Bea, und dann Crook mit ihrer Frage im Kommentar ..
an die zweite Hälfte der Achtziger. Ich ging noch zur Schule - und war in der Zeit emotional ziemlich mies drauf. Nicht nur ständig Krach daheim, sondern auch genereller Selbsthass, eine schmerzhafte platonische Verliebtheit in einem Mann, der mein Vater hätte sein können, eine Depriphase und Selbstmordgedanken jagte die nächste.
Ein Gefühl der absoluten Sinnlosigkeit - ich war unfähig, mein Leben zu leben, rauszugehen, das zu tun, was andere junge Leute auch taten - Vereine, fortgehen, sich mit Gleichaltrigen treffen (klar, ich hatte zwar Freundinnen und auch eine beste Freundin im Ort, die ähnlich frustriert war *lach - das klingt rückblickend irgendwie schräg ...) -
und wenn ich mich dazu zwang, z.B. Politik-AG, Theaterkurs, Punkkonzerte im Jugendhaus, Parties etc .. dann hatte ich doch das Gefühl, völlig fehl am Platz zu sein unter all den unbeschwerten selbstbewußten coolen Leuten... dazu noch meine Schüchternheit und daß ich mich von selbstbewußten Menschen extrem leicht habe einschüchtern lassen - und dann sofort alles in Haß umschlug.
Rotwein, Rauchen .. brachten nicht wirklich was, logischerweise, und ich hatte dauernd mit Panik-Attacken zu tun, auch an Orten, wo ich eigentlich gern war. Ich war in mir selbst einfach nicht zuhause. An einem solchen grausamen, seelenabtötenden Abend allein daheim - hielt ich es nicht mehr aus...
Mit einer Freundin, die schon den Führerschein hatte, waren wir zu der Zeit schon desöfteren in der Retro-Disco ca 30 km von uns entfernt gewesen, ein Relikt aus den 70ern, total super, und genau die Musik, die wir damals hörten - das ganze drogenschwangere Hippie-Zeug aus den späten 60ern und 70ern eben, Doors, Sweet Smoke, Iron Butterfly, Rainbow, Deep Purple, Uriah Heep, Procol Harum, It's a beautiful Day .. etc. Ich war gern in der Disco - aber die Panik war leider immer mit dabei - allein schon im Auto mitfahren war mit Angst verbunden. Ohne Tabletten ging das gar nicht.
An besagtem Abend also, als das miese Gefühl wieder mal überhand nahm, und ich ausserdem noch Krach mit meiner besten Freundin hatte - schnappte ich mir kurzerhand meine Tasche, sagte meiner Mom, dass ich noch fortgehen würde und zwar mit Bus und Zug (eine halbe Weltreise war das ohne Auto von uns aus) in die Disco.
Innerlich zitterte ich vor Angst - wußte aber, wenn ich nicht endlich was tue, mich all dem stelle, rauskomme - aus eigenem Antrieb, dann gehe ich noch drauf, weil ich mich selbst so verabscheute.
Ich war total früh dort - es war noch hell draussen, egal - ich hockte mich erst mal auf die Bank am Rand der Tanzfläche und liess die Situation auf mich wirken - ich war tatsächlich allein losgezogen - und auf einmal war die Depri, die mich wochenlang verfolgt hatte, verschwunden.
Die ersten Leute wagten sich auf die Tanzfläche, ich dazu ... und es wurde der geilste Abend seit Ewigkeiten. Gefühle von einer Intensität, freigesetzt durch die Musik und das berauschende Gefühl, einen Schritt aus dem inneren Käfig heraus in die Freiheit gemacht zu haben .. auch wenn ich wußte, ich war deswegen nicht mit einem Schlag frei von allen Ängsten, aber es war ein Schritt, und an dem Abend war einfach alles egal ... nur tanzen, rumflippen, in der Musik total aufgehen - Musik als Katalysator. Tanzen zu dem Endlossong von Iron Butterfly "In a gadda da vida" oder "Waiting for the Wind" von Spooky Tooth .. nur zwei Beispiele.
Ich lernte an dem Abend mehrere Jungs kennen (wobei ich mich aber schon immer besser mit Jungs bzw. Männern hab unterhalten können, als mit Frauen, und da leichter Kontakt gekriegt habe) - mit einem davon war ich später zusammen, eine Art Seelenzwilling, mit denselben Ängsten, wir haben nächtelang draussen gesessen und endlos geredet und uns immer wiedererkannt ... zu sehr vielleicht ...
Gegen halb zwei machte die Disco zu, und ich - hatte natürlich den letzten Bus bzw. Zug sausen lassen. Heimfahren lassen wollte ich mich von niemandem, also bestellte ich mir ein Taxi. Das kostete damals eine Unsumme (die meine Mutter dann zahlen musste *lach* ich hatte natürlich kein Geld mehr ... aber sie war froh, daß ich es so gemacht hatte und mit niemand Fremdem mitgefahren bin) - aber es war es wert. Ab dem Abend ging es steil aufwärts - und mein Weg führte mich zurück in ein lebendigeres Leben.
.. anscheinend ist das bequem .. sie liegt oft so da unter dem Rattan-Blumentischchen ;)
Ich wünsch Euch einen schönen Donnerstag :)
Ocean 17.10.2007, 17.28
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Kommentare zu diesem Beitrag
Hallo liebe Ocean,
das ist ja wieder viel Text und viel zum drüber nachdenken. Die Blume würde ich für eine der zahlreichen Flockenblumen halten, zu denen auch die Kornblume gehört. Den Text der Teresa von Avila kannte ich schon und lässt einen schmunzeln. Allerdings würde ein Großteil der angeführten Bitten auch einem jungen Menschen gut zu Gesicht stehen. Bis auf die Sache mit den Krankheiten findet man die negativen Dinge nicht nur bei den Älteren. Wobei ich da gerade an einen Ausspruch meines GöGa denken muss, mit dem er neulich die Lacher auf seiner Seite hatte: Er erzählte von einem Tennisbekannten in reichlich hohem Alter, der inzwischen in der Verbandsliga spiele. Nachdem die Anderen erstaunt guckten, kam der Nachsatz: rechts ein Verband, links ein Verband . . .
Liebe Grüße
Elke
vom 19.10.2007, 01.04
Liebe Ocean,
auch mich erinnern Deine offenen Worte an den nicht so leichten Weg zu mir selbst aus meiner Jugend ..
Und die Zeilen eines älter werdenden Menschen finde ich sehr schön !!
Wie natürlich auch wieder die schönen Fotos ..
Danke sehr :-)
Herzlich Liz
vom 18.10.2007, 23.15
Liebste Oceane,
danke für diesen Eintrag, der mich wieder sehr zum Nachdenken anregt. Das Gedicht kannte ich noch nicht und ich finde es auch für Menschen in meinem Alter ganz schön (werde ja auch langsam älter
) Deine Jugenderinnerungen erinnern mich an mein Jugend. Schön mal wieder an die Vergangenheit zu denken.Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende.
Alles Liebe,
Eva
vom 18.10.2007, 18.50
Liebe Ocean,
Deine Schilderung war sehr persönlich und hat mich sehr berührt. Es ging mir ähnlich wie Dir in dem Alter. Ich hatte auch viele Ängste.
Es geht aber auch sehr vielen Teenagern so, dass sie Depressionen und Panikattacken haben. Nur können es manche besser überspielen.
Ich denke, der Text "Brief des unbekannten Studenten", das ich als eigene Kategorie auf meinem Blog gesetzt habe, sagt es sehr gut aus. Grad hab ich nachgesehen und gelesen, dass Du ihn auch schon lange kennst. Es geht bzw. ging vielen so, nur können manche es nicht offen zeigen, was in ihnen vorgeht.
Es ist aber gut, zu seinen Gefühlen offen zu stehen. Denn das ist der Beginn von innerlicher Freiheit, genauso wie Du Dich selbst von Deinen Ängsten befreit hast. Ich gehe auch oft meine Ängste an und tue was, wovor ich mich eigentlich fürchte, um daran zu wachsen.
Ich ging übrigens sehr gerne in Diskos - alleine hin, alleine heim - weil das Tanzen nach der Musik mich einfach innerlich frei gemacht hat.
Dass Schwäne sehr aggressiv werden können, habe ich auch schon erlebt. Wir sollten uns nicht von Anmut und Knuddeligkeit täuschen lassen. Es sind eben wilde Tiere. Und oft auch Eltern, die ihre Jungen verteidigen.
Dir ganz liebe Grüße - knuddel mal dein Monsterchen
von mir.Und auch Knuddels von mir - heute gibts free hugs, Freie Umarmungen frei Haus
Irmgard
vom 18.10.2007, 17.41
Den Text von Teresa von Avial kenne ich als "Gebet einer Seniorin" und hatte es im letzten Jahr auch mal in meinem Blog. Soviel Weisheit und soviel augenzwinkernde Selbstironie - sagenhaft!!!Bin noch zu groggy (danke für deine guten Wünsche) um auf alles (Musik) einzugehen - leg mich auf s SOfa und seh aus wie dein Hund auf dem letzten Foto...
herzliche Grüße von Ellen
vom 18.10.2007, 16.27
... und da war sie wieder, die Erinnerungen an Erlebnisse mit Musik - oder umgekehrt, Musik mit Erlebnissen.
In der Disco (in den 70-ern), als Jugendliche noch zu Dingen tanzen konnten, obwohl es keine Tanzmusik war, aber noch mit der offensichtlich verlorenen Fähigkeit, Rhythmen/Takte zu erkennen und sich danach zu bewegen.
Und so sahen auch die (Album) Charts aus. Friedliches Nebeneinander von CSN&Y, CCR, T.Rex, The Osmonds, Emerson Lake & Palmer ...
Wie armselig ist es auf der kommerziellen Seite doch heute, seit Jahren.
Dazu noch jede Menge Leute beiderlei Geschlechts in Diskos, Kneipen, Jugendzentren, Plätzen, den geheimen Treffpunkten (die dann doch nicht so geheim waren) ... es war fast schon schwierig allein zu sein.
Immer irgendwo was los, und man konnte sich die Cliquen aussuchen.
Und heute? Wir hängen den Träumen nach, denken, "ach, was war das damals doch toll", fragen uns, warum es heute nicht mehr so ist ...
Ich frage mich aber, woher soll die Action und die Bekanntschaften kommen, wenn es völlig unschick ist Nachwuchs zu haben. Die paar Kids ... was Wunder, wenn Kindergärten, Kinderhorte, Schulen aller Art, Jugendzentren geschlossen werden. Es ist niemand mehr da.
Jaja, die Zeiten sind anders geworden. War es früher kein Problem, zwei komplette Fußball-Straßenmannschaften samt Ersatzleute an einem beliebigen Nachmittag zusammen zu bekommen, ist schon 2x5 Mann ohne Ersatz schwierig.
Das Fernsehen, die Computer ... die Antwort, diese Erklärung (mehr Not als Erklärung) ist doch m.E. zu einfach. Mit wem soll man sich denn treffen, wenn die Auswahl kaum besteht?
Und so schwelgen wir in Erinnerungen, an deren Nichtwiederholung wir eigentlich selber Schuld sind.
Soweit das Wort zum Sonntag ...
vom 18.10.2007, 11.02
Liebe Ocean,
erst mal: Danke für's erwähnen im Blogg *lach*
Ich glaube ich kann recht gut nachvollziehen wie es Dir damals ging. Ich gehörte zwar wohl zu der Sorte die nach außen hin vor Selbstbewußtsein strozte aber wie es innerlich aussah war eine komplett andere Sache.
Die Belinda war, wie bereits gesagt, eher das Ressort meiner Schwester, mich zog es mehr nach HN bzw NSU. Eine komplett andere Welt, aber hin und wieder fand man auch mich in der Belinda wieder.
Ich fand es dort ziemlich schräg und kam mir immer vor wie in einer anderen Welt. Ab und zu genoss ich das. In meinem Ort (ich lebte damals in Willsbach und Affaltrach) gab es damals nur das Backhaus, aber das war vollgestopft mit Alternativen mit denen ich nichts anfangen konne. Zuviele Drogen und eine andere Welt. Ich mochte mehr den Glammer *lach*.
Das Gebet würde ich gerne so manchem Menschen vorlesen. Vor allem im letzten Jahr habe ich ganz häufig gehört: "Ich würde es an Deiner Stelle ja so und do machen." Jedesmal ärgere ich mich darüber, denn keiner der Menschen die diese Aussage mir gegenüber treffen hatten dieses Erlebnis selbst und keiner steckt in meiner Situation. Es nervt, wenn Leute immer alles besser wissen wollen und einem erzählen wie man in welcher Situation zu reagieren hat obwohl keiner nur im Ansatz nachvollziehen kann wie die eigene Situation ist. Und es nervt, wenn jeder nur an sich denkt. Ich erlebe es sehr oft, dass ich mit Menschen rede die einfach nur ihre "Erlebnisse" erzählen und nach "Stunden" fragen sie mal in einem Nebensatz: "Wie geht es Dir eigentlich jetzt?" aber nur um dann gleich wieder weiter zu reden und meine Antwort nicht abzuwarten. Das sind nicht nur alte Menschen.
Irgendwie scheint alles ziemlich opberflächlich geworden zu sein und die Menschen haben Angst davor, dass jemand mal sagt: "Mir geht es schlecht." Das will keiner hören...
Sorry, jetzt wurde ich etwas ausschweifend. Da siehst Du mal was Deine Beiträge so bei mir auslösen *lach*
vom 18.10.2007, 10.43
Liebe Ocean,
das Gebet von Teresa von Avila kenne ich und finde es großartig.
Und dich auch - ich muss dich ehrlich bewundern für deine innere Stärke, dass du trotz der Panikattacken und Schüchternheit alleine losgezogen bist.
Das Monsterchen hat recht, wenn es sich ein wenig unter dem Blumentischchen hinlegt und gemütlich macht. Ich möchte mich auch heute bei dem Wetter verkriechen.
rRotz allem - einen schönen Tag und alles Liebe
deine Ingrid
vom 18.10.2007, 10.42
Hallo liebe Ocean
Schön, wenn man sich an solche Schlüsselerlebnisse so genau erinnern kann. In meiner Jugend ging das eher schleichend, Stück für Stück. Auch ich hatte das Gefühl, in mir selbst gefangen zu sein. Erst später hatte ich so gehandelt, dass es mein Leben und Denken so beeinflusst hat. Und diese Ereignisse sind bei mir auch fast minutiös vorhanden.
Dieser Schwan erinnert mich an etwas.
Da muss man sehr vorsichtig sein, aufgerichtet ist so ein Tier größer als ich.
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.
LG Evi
vom 18.10.2007, 10.09
Liebe Ocean, es tut mir so gut, zu lesen, wie es Dir ergangen ist, weil ich genau diese Gefühle kenne. Wer mich sieht, wird nicht glauben, dass auch ich unter extremer Schüchternheit gelitten habe, etwas, was nie weggeht. Ich habe es, nach vielen Therapiestunden, in den Griff bekommen. DIe Selbtszweifel und die Angst werden aber immer bleiben. Du hast das genau richtig gemacht. Man muss dagegen kämpfen,nur so heilt man sich.
Ich lese so gern bei Dir, weil Du mir aus der Seele sprichst.
DIe Fotos sind so eindrucksvoll und Hundi zum knuddeln süss...
Lg Bea
vom 18.10.2007, 08.52
Wunderschöne Fotos. Musik ist mir mit das wichtigste. Oh, wo ich grad In a gadda da vida lese, das muss ich doch gleich. Yes! Dazu sind wir auch abgegangen!!!
Mit dem Gedicht habe ich so meine Probleme, weil man es den Menschen heute gern vorhält und dabei wäre bei mehr Rücksichtnahme es sicher leichter für ältere Menschen. Dann könnten sie es auch wieder von sich aus bedenken.
Ich sende dir ganz liebe Grüße
Angie
vom 18.10.2007, 03.58
Hallo Ocean,
Musik bedeutet wirklich viel in deinem Leben, sie kann dich befreien und dich stärken. "In a gadda da vida" höre ich jetzt in meinem Gedanken, und erinnere mich wie wir dazu "ausflippten", die Disco war auch für mich damals sehr wichtig, doch kannte icht nicht die Probleme, welche dich damals plagten. Danke für deine Offenheit, darüber hier im nachhinein zu berichten,
liebe grüsse Kalle
Übrigns habe ich heute beobachtet wie ein Schwan einsam mitten im Neckar schwamm, dann seine Schwingen ausbreitete und mit schweren Schlagen sich aus dem Wasser erhob, um zu fliegen. Mäjestätitsche Tiere
vom 18.10.2007, 00.15
Hallo Ocean,
vor 20 Jahren genau war ich im Oktober in Avila und habe auch die Kirche der Theresa von Avila besucht. Avila ist eine beeindruckend schöne Stadt mit einer unglaublich schönen mittelalterlichen Mauer.
Herzliche Grüsse,
Cor
vom 17.10.2007, 20.00
Guten Abend, liebe Ocean,
dieses Gebet sollte so mancher nicht erst im Alter erflehen. Ich könnte es mir sogar als Aushang in öffentlichen Verkehrsmitteln, Sprechzimmern, Kneipen und Büros vorstellen. (Bei uns hängt da so ein Zettel mit Mo - Frei und einem
Montag steht drunter "Sprich mich nicht an, bin noch halbtot" oder so ähnlich. Nach und nach kehrt dann Leben in das Hundi zurück und Freitag ist es topfit. Muss ich mal abschreiben
)Toll, wie du gegen die "dunklen Mächte" in dir angegangen bist, liebe Ocean. Ich weiß, dass das nicht das einzige Mal war. Nicht jeder hat die Kraft dazu. Du kannst mit Recht sehr sehr stolz auf dich sein.
Einen gemütlichen Abend wünscht dir und deinen Lieben
deine Sunny
vom 17.10.2007, 19.30
Danke das Du uns an deinen Erinnerungen teilhaben lässt und auch mich haben sie sehr zum nachdenken angeregt. In vielem was du schreibst sehe ich mich selber. Was den Selbsthass, die Ängste, die Selbstmordgedanken, die Sinnlosigkeit, den Tabletten und das ganze Drumherum angeht. Mit Freuden habe ich gelesen wie du dich aus eigener Kraft aus diesem Sumpf ziehen konntest. Ganz liebe Grüße, JES
vom 17.10.2007, 18.57
Deine Erinnerungsgeschichte regt sehr zum Nachdenken an...
Ja, manchmal ist es wichtig, einfach mal auszubrechen, sich zu befreien - um dann den Neuanfang schaffen zu können.
Dafür muss man sich aber zunächst mal aufraffen, sich selbst mal (symbolisch) in den Hintern treten... und genau darin liegt die Schwierigkeit.
Wenn man es aber dann gemacht hat, ist man umso glücklicher.
Manchmal ist es wichtig, sich das mal bewusst zu machen.
Auf jeden Fall Danke für diesen tiefgründigen Beitrag!
Ich wünsche Dir noch eine schöne (hoffentlich nicht zu stressige) zweite Hälfte der Woche.
LG Karin
vom 17.10.2007, 18.27
Liebe Ocean,
da bin ich heute ja direkt mal die erste
Danke für die lieben Wünsche von heute Morgen. Inzwischen liegt der Tag fast hinter mir. Und wir hatten ausnahmsweise mal schönes warmes Wetter
Das mit dem Alter ist sehr wahr! Ich habe früher Praktika im Altenheim gemacht. Aus der Erfahrung kann ich nur sagen, alte geistig wache Menschen warnen davor, sich nicht rechtzeitig damit zu beschäftigen. Da waren Menschen, die das genauso gemacht haben, nie darüber nachgedacht, und dann ... war das "Alter" "plötzlich" da, so wie sie mir sagten. Damit meinten sie sicherlich die Erkenntnis, dass sie "plötzlich" gebrechlich geworden sind. Denn das waren nicht nur alte sondern auch plötzlich schwer erkrankte Menschen ...
Soweit so kurz für eben und jetzt - ich gucke später nochmal vorbei
Alles Liebe
und einmal "kraul" für das vielseitige vielgesichtige
Monsterchen
Diane
vom 17.10.2007, 17.59
"Speak the truth .. or make your peace some other way ..."
(Godsmack)




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dein Muschelgold
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"Zwischen Dir und dem
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Du jederzeit zu ihm
zurückkehren kannst.
Alles Erlebte ist Dein,
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stellungskraft trägt Dich
überall hin, und Dein
Wille macht scheinbar
Unmögliches möglich.
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auf Deinem eigenen
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aufrecht zu gehen.
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"Long hours of loneliness
between me and the sea ...
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waves - Ocean Soul ... "
(Nightwish) 
"Man kann ohne Hund leben,
aber es lohnt sich nicht"
(Heinz Rühmann)





"Sail away to Avalon
The journey has begun
Sail away through the night
Sail away, never die
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(Ayreon)



Das Dasein ist köstlich.
Man muß nur den Mut
haben, sein eigenes Leben
zu führen.
(P. Rosegger)

Abendwolken
Wolken seh ich abendwärts
Ganz in reinste Glut getaucht,
Wolken ganz in Licht zerhaucht,
Die so schwül gedunkelt hatten.
Ja! mir sagt mein ahnend Herz:
Einst noch werden, ob auch spät,
Wann die Sonne niedergeht,
Mir verklärt der Seele Schatten.
(Ludwig Uhland)
Ein Rot, das traumhaft dich
erschüttert -
Durch deine Hände scheint
die Sonne.
Du fühlst dein Herz verrückt
vor Wonne
Sich still zu einer Tat
bereiten...
(aus: "Ein Konzert" von G. Trakl)

Monsterchen :-)

Mit einem kurzen Schweifwedeln
kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken,
als mancher Mensch
mit stundenlangem Gerede.
(Louis Armstrong)
... ich bin ein Couch-Potatoe :)

"We are a particle in the
ocean, lost and safe
like a tear ..."
(Eloy - "Ocean")


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Bei der Blume könnte es sich um eine Flockenblume handeln.
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obwohl sie etwas filigran dafür wirkt. Aber vom Foto ist das oft schwierig, wenn man nicht die anderen Pflanzenbestandteile genau sehen kann. Pflanzen sind an den unterschiedlichen Standorten ausserdem auch sehr unterschiedlich ausgeprägt in ihrem äusserlichen Erscheinungsbild. So kann z.B. ein Löwenzahn einmal sehr hochgewachsen und schmalblättrig, an einem anderen Standort jedoch unter anderen abiotischen Standort-Bedingungen breitwüchsig und gedrungen sein.
vom 29.10.2007, 02.22