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Gedanken um Krankheit und Verlust / Positiveres und verschiedene Photos im 2. Teil des Eintrags
Achtung - TRIGGER - denn der folgende Eintrag ist ziemlich traurig und es geht um Krankheit und Verlust -
wer sowas nicht lesen mag, lieber runterscrollen, da kommen noch ein paar Bilder!
Viele Gedanken sausen mal wieder in meinem Kopf rum - weiß nicht, wo anfangen - möchte schreiben, weiß nicht, ob hier oder besser im Konzeptblog.
Denn manchmal hab ich das Bedürfnis nach einer "Trennung" - zwischen den schönen, bunten Dingen und Bildern, Erlebnisberichten etc. - und den "Wolfsgedanken" ..
Egal. Ich schreib's hier rein. Hatte es ja schon mal angedeutet - dass eine gute Bekannte/Kollegin von meinem Mann, in meinem Alter, schwer krebskrank ist, bereits mit großen Metastasen. Nach der OP am Haupttumor letzte Woche sind nun offenbar noch viele weitere Knoten im Bauch gefunden worden ... Genaueres erfahren wir evt. später - wenn sie es überhaupt selbst weiß, arg viel Info hat sie wohl nicht bekommen - mein Mann, der gerade frei hat, besucht sie heute mittag im KH HD.
Es ist das gleiche KH, wo auch der Vater meines Mannes wegen seinem Glioblastom hinkam und nach kurzer Zeit ins Koma fiel und verstarb. Schlimme Erinnerungen ...
und es hört sich so hoffnungslos an - eigentlich von Anfang an, als die Ausmaße der Erkrankung festgestellt worden waren, aber da ist ja "immer" auch die Hoffnung.
Immer? Wo nimmt man eigentlich dann noch die Hoffnung her?
Sie ist sehr positiv draufgewesen immer, viel positiver als ihr Umfeld.
Wie schaffen das manche Menschen? Ich kann es mir überhaupt nicht vorstellen, wenn ich so eine Diagnose kriegen würde, da optimistisch zu sein. Und bei solchen Gedanken wird mir erst wieder richtig bewußt, wie negativ ich eigentlich manchmal drauf bin, negativ und pessimistisch und zornig.
Sollte nicht so sein, wirklich nicht. Jedenfalls hab ich ein sehr dummes Gefühl, was sie angeht, und mein Mann erst recht. Er hat in solchen Krebs-Foren gelesen - muss der Horror sein. Warum erkranken so junge Menschen, manchmal unter 30, die womöglich noch nie geraucht, getrunken und sich gesund ernährt, viel Sport gemacht haben ...
Die Frage nach dem Warum - sie ist müßig jetzt, und auch negativ, weil sie einen Vorwurf beinhaltet, gegen etwas Unfaßbares - gegen was soll man sich da wenden - gegen einen sogenannten Gott, gegen das Schicksal - alles Dinge, deren Existenz ich stark anzweifele -
und dabei ist dieses "gegen" doch gerade das Falsche.
Akzeptieren heißt das Zauberwort, Annehmen, damit leben, das Beste draus machen - so sind die schlauen Sprüche.
WIE GEHT DAS?? oder lernt man das vielleicht inmitten einer solchen Situation, wenn das Leben einen so fordert, durch Krankheit, Verlust und dergleichen? kann man sich das "in der Theorie" ohnehin gar nicht vorstellen?
Mir macht das wahnsinnig Angst. Krankheiten und all das. Verlust, die Vorstellung, eine ohnehin schon brüchige Unbefangenheit wird uns eines Tages womöglich ganz und gar genommen, weil er oder ich betroffen sind von dieser verd... Krankheit.
Manchmal kriege ich diese Gedanken und Ängste nicht los, obwohl gerade das negative Denken doch zum einen nach außen ausstrahlt und andere mit runterreißt - und für einen selbst auch ungesund ist.
Ja - manchmal wäre ich gern wieder ein unbefangenes Kind, das von all den Gefährdungen nichts weiß, denen ein Leben ausgesetzt ist. Verlust von geliebten Menschen - wohl das Schlimmste, was ein Mensch durchmachen muß. Einfach Shit.
Ich möchte mir einreden, daß es für sie noch eine Chance gibt - und immer wieder tauchen diese negativen Gedanken auf, dieses Grundgefühl der Aussichtslosigkeit.
Es gibt Tage, an denen die Gedanken nirgends Halt finden - auch nicht an den Dingen, die wir lieben, da sie so schrecklich bedroht, verletzlich und vergänglich sind, und eines Tages fort sein werden, nicht mehr als Erinnerung - und was ist schon Erinnerung - klar, es heißt immer "jemand lebt in Gedanken weiter, bleibt unvergessen" -
aber manchmal kommt mir sowas vor wie ein leerer Spruch, um das Unfaßbare mit dünnem Stoff zu kaschieren - aber das gelingt nicht, nein, niemals - fort ist ein Verstorbener, für immer gegangen - und daran können auch die Gedanken nichts ändern. Ich kann mir da nichts vormachen, nichts einbilden - sobald jemand nicht mehr greifbar ist, nicht mehr auf dieser Welt, ist er weg ...
Sorry, wenn sich das so hoffnungslos anhört. Vielleicht sind solche Gefühle und Gedankengänge ein Schritt auf dem Weg, zu akzeptieren und auch die schöne Erinnerung als positiv zu empfinden ... ich weiß es nicht. Momentan weiß ich in der Hinsicht gar nichts.
Monsterchen schaut über den See :) Sie ist eine so enorme Quelle der Freude und des Glücks für mich - ein Tier kann wirklich die beste "Medizin" für Seele und Körper sein! 
Größer? Klick aufs Bild :)
Orchideen mag ich auch unheimlich gerne :)
Vielleicht sollte ich das auch mal versuchen - Mandala malen, um dabei Ruhe zu finden. Für meine Mutter ist es die beste Möglichkeit, abzuschalten, dazu klassische Musik ...
Eine Sehnsucht und Rastlosigkeit ist in mir, nicht richtig faßbar - sie hat etwas mit Loslassen, Wasser, Weite und Freiheit zu tun ... 
Größer? Klick aufs Bild :)
Nutze jeden Augenblick, koste ihn aus, vergeude ihn nicht mit negativen Gedanken oder Grübeleien in eine ungewisse Zukunft - wir haben doch nur das Jetzt, und können daraus so viel machen -
Lass dich nicht mit Halbheiten abspeisen - geh nicht zu viele Kompromisse ein ... zieh durch, was du dir wünschst, was du gerne tust und lebe intensiv - schenk dir die Freude, die jede Sekunde als Chance für dich bereithält!
Liebe Grüße an Euch!
Ocean 19.04.2006, 11.48
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Kommentare zu diesem Beitrag
Hallo Oceanphoenix!
Ich bin durch Falks Link auf dein Blog gestoßen. Deine Bilder sind wunderschön und es ist auch anregend, hier zu lesen. Ich hoffe, mein Beitrag stört dich nicht irgendwie, aber es hat mir zu denken gegeben und so schrieb ich frei von der Leber weg etwas über deine ersten Zeilen.
Alles Liebe
Tirilli
vom 26.04.2006, 23.45
Über Blogstile
Heute las ich in einem sehr liebevoll gemachten Blog: "Achtung - TRIGGER" und dann die Warnung v...
vom 26.04.2006, 23.41
Liebe Ocean,
Du hast das in Worte gefasst, was ich oft denke und mich frage und auch oft keine Antworten finde.
Ich weiß auch nicht, ob ich so stark sein könnte und doch weiß ich eines ganz bestimmt, daß oft mehr Stärke in uns steckt, als wir oft denken.
Auch in Dir und in mir
Liebe Grüße
Sylvie
vom 20.04.2006, 18.31
Hallo liebe Ocean,
ich kann gut verstehen, daß dich diese Krankheitsgeschichte so mitnimmt. Mir geht's schon seit einer ganzen Weile ähnlich, und es scheint, als ob es immer schlimmer wird. Die Nachrichten über Menschen in meinem Umfeld, die entweder sehr, sehr schlimm krank sind oder anders geartete, ernsthaft existenzbedrohende Probleme haben, werden immer mehr ... und betreffen immer mehr auch Menschen, die mir sehr nahestehen. Ich kann das nicht einfach so abschütteln und zur Tagesordnung übergehen, so sehr ich es auch versucht habe und noch versuche ... und das Ergebnis: jetzt hat's mich auch komplett umgehauen...
Ich wünsche dir von ganzem Herzen, daß du genügend Kraft für dich übrig behältst, so daß dich das alles nicht ebenso runterzieht wie mich.
Die Mandalas sind wirklich wunderschön ... ich muß mein Mandala-Malbuch auch mal wieder rauskramen - danke für den Tip
Alles Liebe,
Mirka
vom 20.04.2006, 16.10
Hallo Ocean,
ich freue mich immer wieder über Menschen wie Dich, die ihre Gedanken mit anderen teilen, und wir so durch diese Art der Kommunikation an deinem Leben teil haben. Danke!
Es gibt mir viel Kraft, wenn ich sehe/lese, dass wir doch alle in einem Boot sitzen.
Engelbert/Seelenfarben hat heute ein ähnliches Thema im Kalenderblatt.
Viele Menschen gehen mit dem Leben, dass aus meiner Sicht gar nicht so schlecht ist (denn meistens sind es die Umstände und nicht das Leben selber)sehr rüde um. Es fällt mir immer schwerer mit oberflächlichen, gefühlskalten, ignoranten Menschen umzugehen.
Es ist oft nicht einfach mit solch einer Gefühlsintensität umzugehen, aber tauschen möchte ich auch nicht. Das Gedicht von Falk kenne ich, es hängt bei meinem Chef im Büro.
Eine liebe Umarmung für Dich und einen Knuddler an
SnowStar
vom 20.04.2006, 13.37
Hallo Ocean,
ich bewundere, wie mutig und offen Du hier über dieses thema schreiben kannst.
Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Person, wenn sie von der Welt geht, nicht ganz für einen verschwunden sind. Bei mir leben sie in Erinnerungen an schöne Tage bzw. Unternehmungen weiter. Dies hat mir besonders bei dem Tod meines Opas geholfen.
Das Gedicht, was Falk Dir hier hinterlassen hat, sagt viel aus und half mir auch schon über einiges hinweg.
Dich mal ganz liebGedankenwald
vom 20.04.2006, 01.23
Liebe Ocean,
erstmal nen
ler für dich. Ich kann deine Gedanken total nachvollziehen, es ist einfach schwer superschwer solche Dinge irgenwie zu aktzeptieren. Mir macht Sowas auch Angst, auch wenn ich spirituell bin,es macht einem immer wieder klar, der Tod ist immer in der Nähe. Weil er gehört zum Leben. Gefallen tut mir das Allerdings auch nicht unbedingt. Hatte gerade am WE mit meinem Freund darüber ein Gespräch - weil auch er schon Freund ect. verlor & weil es bei mir am WE auch einen Anruf gab der mich traurig stimmte. weil es ist einfach nicht fair. Ich finde Krankheite dieser & ähnlicher Art sind absolut unnütze. Ok, manche Menschen die geheilt o in Remmision sind, fangen dann erst an_ wirklich zu leben_ dann mags Sinn machen. Aber sonst??
auch ich muss manchmal aufpassen nicht in ein "Sorgenloch" zu fallen.
Meine Mutter hat früher ihre Freundin (Ende 30) in Tod Begleitet- irgenwie mutig, oder? meine Mutter sagte mir damals: "es war sehr traurig, aber es war auch etwas ungewöhnlich Schönes" Ich glaube ich weiß oder ahne "Wie" sie das meinte.
Akzeptieren, hmm ich glaube manchmal tun es die Schwerkranken weit eher als die Anghörigen...
*umärmel*
vom 19.04.2006, 22.41
Liebe Ocean,
dein Eintrag berührt mich sehr, da gerade letzte Woche eine gute Bekannte an Krebs verstorben ist und mir am Freitag die Beerdigung bevorsteht. Ihr Leidensweg war ziemlich hart und genau wie dir, macht mir sowas Angst. Man steht ja doch sehr hilflos davor und die Gedanken "was wäre wenn" kommen automatisch. Den Betroffenen kann man nur versuchen Mut zu spenden und die gemeinsamen Stunden besonders genießen. Man hofft immer, anders geht es gar nicht. Auch in meiner Familie gab es Fälle und ich habe sehr die Stärke bewundert, mit denen das Schicksal angenommen wurde. Ich glaube man entwickelt in so einer Situation unglaubliche Kraft. Man selber ist auch mehr in der Lage auszuhalten, als man im Vorwege so denkt.
Für mich hatte es zur Folge, dass ich mich jetzt viel mehr an Kleinigkeiten erfreuen kann und die besonderen Momente auch erkenne. Alltägliche Probleme haben nicht mehr den Stellenwert und können mich auch nicht mehr so stark belasten.Was die Menschen betrifft die gegangen sind, am Anfang habe ich da auch nur einen riesigen Verlust gefühlt. Aber inzwischen denke ich nur an die gemeinsame Zeit die wir zusammen verbringen durften und im Herzen bleiben diese Menschen immer bei einem.
Trotzdem überkommt mich manchmal panische Angst was alles passieren könnte, da versuche ich dann einfach meine Gedanken auf positive Dinge zu lenken.
Diese Mandalas sind wunderschön, sowas kann einem sicher auch gut helfen.
und drück mal das Monsterchen von mir, ich erfreue mich schon immer an den Bildern von dem Schnuffi. Ich vermisse mein Wollknäuel sehr.
LG,
Nici
vom 19.04.2006, 20.29
Liebe Ocean!
Du bist ein ganz toller wertvoller Mensch. Echt, tiefsinnig, freundlich, ernst aber hast auch Humor, viel Liebe und was mir ganz besonders gefällt ist deine Lebensfreude. deine Erzählungen haben soviel Inhalt das es ganze Bücher füllen würde. Ich bin gern in deiner Nähe äh auf deiner Seite
vom 19.04.2006, 19.57
Liebe Ocean,
es ist immer sehr traurig, wenn man solche Erkrankungen bei Bekannten miterlebt. Aber du musst versuchen dich nicht zu sehr damit zu verbinden. Erstaunlicherweise sind die Betroffenen meist sehr viel stärker als man es sich vorstellen kann. Meine beste Freundin - eine Kollegin mit der ich studiert hatte - starb 1988 im Alter von 37 Jahren an Krebs. Sie hatte zwei kleine Söhne wie ich, immer gesund gelebt und die Frage, warum es ausgerechnet ihr passierte, war einfach müsig. Ich trauere heute manchmal noch, wenn ich an sie denke, besuche auch ab und an ihr Grab, aber es ist halt passiert und das Leben ging für alle anderen weiter, für ihren Mann, ihre Kinder, ihre Freunde. Das ist einfach so. Und es macht wenig Sinn darüber zu grübeln und sich selbst damit verrückt zu machen.
Ganz liebe Grüße
Elke
vom 19.04.2006, 19.22
Liebe Ocean,
zum Thema Krankheit, vor allem der malignen, möchte ich nicht viel sagen, da wir , das heisst , meine Familie selbst betroffen ist. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Familie. Man kann damit umgehen, auch wenn es noch so schwer ist. Erst gestern noch habe ich mit meiner Cousine gesprochen, die zur Zeit ihre Chemotherapie ( ambulant ) hat. Wir haben gelacht, gescherzt und auch zusammen geweint. Alles geht normal weiter und man lebt bewusster und bis zum Schluss in der Hoffnung , dass...mehr kann man nicht machen, sowohl der Betroffene als auch die Nichtbetroffenen.
Die Mandalas, die deine Mama gemalt hat, sind wunderschön. Vor Jahren habe ich auch Mandalas gemalt.
Dein Monsterchen ist wieder sehr gut getroffen, als er da so über den See blickt.
Liebe Ocean, mach dir nicht zu viel Gedanken über die Kollegin, es belastet dich nur. Du hast , denke ich, deine Betroffenheit schon durch den Bericht hier verarbeitet und nun schliesse ihn ab. Wie Falk es schon ausdrückt, ich fasse es in andere Worte. Der Kranke komme besser mit seiner Krankheit zurecht, als die Menschen seines Umfeldes. So ist es auch bei behinderten Menschen. Nur das Umfeld findet es als eine Behinderung, der Behinderte selber nicht so. Verstehst du, wie ich das meine.
Ich wünsche dir noch einen angenehmen Abend.
Liebe Grüße, Anke
vom 19.04.2006, 19.06
Liebe Ocean,
du kannst es in Worte fassen. Ich bin in solchen Situationen immer sprach-los. Es ist gut, dass du es aus dir herauslässt.
Wegen der Frau - ich denke, dass es so ist: Wenn man selber betroffen ist, MUSS man nur vorwärts schauen, sonst hält man es ja gar nicht aus. Man muss damit fertig werden, das ist ja die Aufgabe der Krankheit - jeder Krankheit. Schlimm ist es nur für das Umfeld, denn diese können ja nichts dazu tun, oder eigentlich viel zu wenig. Ich denke auch, dass die beste Hilfe für diese Frau ist, ihr so viele schöne Momente wie möglich zu schenken. Für sie da zu sein. Das ist das Wichtigste.
Nicht aufbäumen, aufbegehren. Sondern akzeptieren und es tragen und tragen helfen. Leicht gesagt. Und schwer getan.
Ich wünsch dir alles Liebe!
Irmgard
vom 19.04.2006, 17.27
liebe ocean, es ist gut, wenn du diese gedanken aus dir rauslässt. ich denke, sich dazu gedanken machen, lässt einen so schwere situationen besser verarbeiten.und vielleicht hilft es einen ein kleines bißchen, aus dieser trauer für sich selbst etwas herauszuholen: spontaner zu sein, auf seine wünsche und träume eingehen, mehr leben, was man leben möchte.....
ich wünsche dir kraft und innere ruhe, deine hanni
vom 19.04.2006, 15.37
Ich bin jemand, der sich ungern mit solchen Krankheitsgeschichten auseinandersetzt. Wenn jemand anfängt, über körperliche Erkrankungen zu erzählen, ziehe ich relativ schnell eine Grenze und sage, dass ich das nicht hören will (außer wenn ich aus psychologischer Sicht auf ein paar Dinge hinweisen kann, die jemand, der nur auf die körperlichen Symptome achtet, bisher nicht berücksichtigt hat).
Ich denke, dass der Optimismus eines solchen Patienten/einer Patientin mit einer objektiv schlechten Prognose aus einem Selbstschutz heraus resultiert. Und ich finde das auch ziemlich sinnvoll. Jedenfalls besser als sich meinetwegen in Foren gegenseitig über Symptome und Schmerzen zu erzählen. Durch so etwas kann man eigentlich nur herunter gezogen werden - als Betroffener wie auch als Angehöriger.
Ich denke, was man als Angehöriger an dieser Stelle machen kann, ist: Demjenigen noch ein paar schöne Stunden zu bereiten, indem man für ihn da ist, gemeinsam soweit das geht etwas mit demjenigen unternimmt und dabei aber eben nicht an diese Krankheit denkt, sondern gemeinsam die schönen Momente genießt.
...
Ansonsten fällt mir dazu noch ein Zitat ein:
"Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."
Friedrich Christoph Oetinger (1702 - 1782), ihm zugeschriebenes amerikan. Pilgergebet
...
Liebe Grüße
Falk
vom 19.04.2006, 14.19
"Speak the truth .. or make your peace some other way ..."
(Godsmack)




"We are a particle in the ocean ..
lost and safe like a tear ..
we are born and lost in the ocean
where is mercy with our fear?"
(Eloy - "Ocean")


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Du bist mein Land,
ich deine Flut,
die sehnend dich ummeeret;
du bist der Strand,
dazu mein Blut
ohn Ende wiederkehret.
An dich geschmiegt,
mein Spiegel wiegt
das Licht der tausend Sterne;
und leise rollt
dein Muschelgold
in meine Meergrundferne.
(Ch. Morgenstern)
"Zwischen Dir und dem
Horizont liegt das Leben."![]()
.. genieße das Glück des
Augenblicks bewußt,
und bewahre ihn in
Deinem Herzen, so daß
Du jederzeit zu ihm
zurückkehren kannst.
Alles Erlebte ist Dein,
für immer. Deine Vor-
stellungskraft trägt Dich
überall hin, und Dein
Wille macht scheinbar
Unmögliches möglich.
Leben - unterwegs sein
auf Deinem eigenen
Lebensweg... gesegnet
mit der Kraft, auch die
schmerzlichen Wege
aufrecht zu gehen.
Die Quelle der Kraft
liegt im Universum ..
in der Natur ..
in Dir selbst.
(Ocean)


"Long hours of loneliness
between me and the sea ...
Should I dress in white and
search the sea, as I always
wished to be one with the
waves - Ocean Soul ... "
(Nightwish) 
"Man kann ohne Hund leben,
aber es lohnt sich nicht"
(Heinz Rühmann)





"Sail away to Avalon
The journey has begun
Sail away through the night
Sail away, never die
The gods are at your side..."
(Ayreon)



Das Dasein ist köstlich.
Man muß nur den Mut
haben, sein eigenes Leben
zu führen.
(P. Rosegger)

Abendwolken
Wolken seh ich abendwärts
Ganz in reinste Glut getaucht,
Wolken ganz in Licht zerhaucht,
Die so schwül gedunkelt hatten.
Ja! mir sagt mein ahnend Herz:
Einst noch werden, ob auch spät,
Wann die Sonne niedergeht,
Mir verklärt der Seele Schatten.
(Ludwig Uhland)
Ein Rot, das traumhaft dich
erschüttert -
Durch deine Hände scheint
die Sonne.
Du fühlst dein Herz verrückt
vor Wonne
Sich still zu einer Tat
bereiten...
(aus: "Ein Konzert" von G. Trakl)

Monsterchen :-)

Mit einem kurzen Schweifwedeln
kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken,
als mancher Mensch
mit stundenlangem Gerede.
(Louis Armstrong)
... ich bin ein Couch-Potatoe :)

"We are a particle in the
ocean, lost and safe
like a tear ..."
(Eloy - "Ocean")


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Hallo Ocean,
auch ich stelle immer wieder fest, das es Momente im Leben gibt, wo man sich ungeheuer freuen kann, aber auch Zeiten, wo man traurig ist. Beides finde ich gehört zum Leben. Ich habe schon oft erleben müssen, das ein Angehöriger oder ein guter Bekannter gehen mußte und es ist immer wieder schwer Abschied zu nehmen. Wenn jemand auch noch leiden muß ist es besonders tragisch. Die Angehörigen können meist nicht gut damit umgehen, es ist auch schwer, und machen es so für den Betroffenen schwerer. Ich wünsch Dir, solltes Du mal in so einer Situation kommen, das Du immer die passenden Worte findest.
So und jetzt kommt wieder die Zeit der Freude.
Heinz-Josef
vom 19.07.2006, 17.59