OceanPhoenix

Ausgewählter Beitrag

Ostsee-Impressionen, Hundi .. / Frage - könnt Ihr Unabänderliches gut hinnehmen und akzeptieren?





Wie man unschwer sehen kann, war das Monsterchen hier weniger scharf drauf, geknipst zu werden, als im Begriff, sich umzudrehen und loszurasen ins Wasser *gg* - Morgens am Naturstrand bei Hohwacht-Lippe.





"Eye in the Sky" .... ;-))

frühmorgens am Strand von Pelzerhaken ...






Ebenfalls bei Pelzerhaken aufgenommen.





der noch einsame Lenster Strand.

Bisher habe ich nur einige Fotos von unserem ersten Tag an der Ostsee bearbeitet .. mal schauen, ob ich am WE zum weiteren Sondieren komme. Wobei ja so super Sommerwetter angesagt ist, daß es uns sicherlich meistens raus ins Grüne ziehen wird ;)





Neustadt i. Holstein (dort, wo auch die ZDF-Serie "Küstenwache" gedreht wird ;) )





Ebenfalls bei Neustadt i. H. ...





- dem folgte jetzt aber kein Salto rückwärts oder sowas *g* dafür war mir das Wasser dann doch zu frisch an dem Morgen -

aber ein frühmorgendlicher Schwimmer war bereits unterwegs dort ... hach ja, wenn ich entsprechendes Wasser in meiner Nähe hätte, würde ich auch regelmäßig schwimmen gehen - der einzige Sport, der mir (ausser Wandern) wirklich Spaß macht. Nur bin ich absolut kein Schwimmbad-Fan - und das Hundi für Badbesuche allein lassen (wo es doch selber so gern schwimmt) das seh ich schon gleich gar nicht ein ;)






Morgens, am Strand von Pelzerhaken.

Bei Astraryllis hab ich interessante Denkanstöße zum Thema "Hinnehmen können" gefunden ... ein für mich schwieriges Thema ...

und etwas, wo bei mir noch sehr viel Lernbedarf vorhanden ist. In der Hinsicht komm ich mir mit 38 manchmal noch vor wie ein kleines Kind. Tue mich schwer, Gegebenes zu akzeptieren .. der Gedanken an den unausweichlichen Tod, das Vergehen von allem Leben - vor allem langsames Vergehen ... fühlt sich schlimm an.

Das ist auch wahrscheinlich der Grund, warum ich Herbst und Winter so hasse .. oder vielmehr, warum mich diese Jahreszeiten manchmal traurig stimmen. Der Herbst symbolisiert das langsame Vergehen - die ach so "schön bunten" Blätter sind in Wirklichkeit ein Zeichen von Sterben. Ich kann dem nix Positives abgewinnen, beim besten Willen nicht ... auch wenn ich weiß, daß in ein paar Monaten die lebendigen Farben zurückkehren

- und da ich überhaupt nicht der Typ bin, der gern drinnen hockt (bin am liebsten in der Natur unterwegs oder wenigstens auf der Terrasse oder im Garten) - lockt mich diese oft gelobte Gemütlichkeit des Herbstes und Winters auch nur wenig, bzw. sie ist ein sehr schwacher "Ersatz" für das warme, duftende, blühende und grünende Leben des Sommers. Kälte finde ich schrecklich, Schnee ist lästig, vor allem morgens, wenn ich zur Arbeit fahren will und die Straßen glatt oder dicht sind... so sehr ich's versuche - ich finde nichts, was ich an der dunklen Jahreszeit mögen könnte.

Da ich also schon mit dem Akzeptieren des unabänderlichen Kreislaufs der Jahreszeiten Schwierigkeiten habe, und die Wintermonate als "falsch" und "vergeudete Zeit" empfinde, und nur voll Sehnsucht nach dem Frühjahr bin - frag ich mich, wie ich je mit dem realen Vergehen aller Lebendigen klarkommen soll ... oder mit Wendungen des Schicksals, die nach menschlichem Ermessen ungerecht sind ..

(auch wenn ich vom Kopf her weiß, daß mein menschliches Ermessen letztlich irrelevant ist, und nicht annähernd ausreicht, um alle Hintergründe zu begreifen ...)

"Who wants to live forever" .. och ja, da gibt es sicher einige ;) und ebenso sicher haben viele andere auch die Probleme, Gegebenes zu akzeptieren und mit Trauer und Verlust sinnvoll umzugehen - nicht alles verdrängen oder überspielen, aber eben auch nicht in dem Loch hängenbleiben, sondern akzeptieren, daß der Tod eben zum Leben dazugehört.

"Akzeptieren können" - es ist ein Zauberwort im Leben ... zu dem ich noch keinen Zugang gefunden habe. Damit mach ich es mir selbst schwerer, als nötig - aber wahrscheinlich erfolgen die nötigen Lernprozesse nur durch die entsprechenden Erfahrungen, die wir alle unweigerlich irgendwann machen müssen ...

Schon oft habe ich gedacht, daß ich als totaler Sommertyp ja auch in ein Sommer- und Meerland ziehen müßte .. oder wenigstens irgendwo hin, wo die Winter nicht so zu spüren sind, und die Bäume nicht alle kahl werden. Irgendwann ... der Gedanke ist bei uns beiden nach wie vor vorhanden, aber der Zeitpunkt und die Umstände müssen die richtigen sein. "Träume nicht dein Leben - lebe deinen Traum!"

~~~

Wie geht's Euch denn mit dem Hinnehmen-Können?

- Kriegt Ihr das zumindest nach einer gewissen Zeit einigermaßen hin, oder gibt es Dinge, die Ihr nie akzeptieren könnt, die Euch nach Jahren immer noch bzw. immer wieder wütend und traurig machen?

- Oder könnt Ihr da eine Entwicklung bei Euch feststellen - daß Ihr z. B. mit zunehmendem Alter besser akzeptieren könnt, was zwar schmerzhaft, aber nicht zu ändern ist?

- Habt Ihr irgendwelche "Tricks" oder Methoden, die Euch helfen, das Unabänderliche hinzunehmen und damit zu leben - und dennoch die Glücksmomente des Lebens wahrnehmen und genießen zu können?





Denn solche Glücksmomente gibt's ja so viele ... die wir freudig genießen können ... kleine und große Geschenke des Lebens :-))

und das, was auf den ersten und zweiten Blick negativ erscheint, hat meistens auch eine positive Seite :-))




Ich wünsch Euch mit diesem kleinen Käferchen viel Glück - sage Danke für all Eure lieben Kommentare -

und wünsche Euch ein sonnig-schönes, erfülltes Wochenende, das Ihr rundum genießen könnt :-)))

Ocean 29.08.2008, 10.17

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Kommentare zu diesem Beitrag

22. von Sylvie

Du bist von mir nominiert! :-)

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Liebe Grüße
Sylvie

vom 01.09.2008, 01.14
21. von kalle

Hi Ocean,

deine Lisa hat auch Glück, dich als Frauchen zu haben :) , und das Käferchen spürt dies, und dankt ihr das mit einem Besuch, wodurch ihr Glück noch mehr gesteigert wird (da es ja selbst ein Glücksbringer ist)!

Hinnehmen, akzeptieren ist ganz wichtig, gerade bei mir. Erst die Krankheit, dann die Behinderung, und das Glück, die anderen zu überleben, obwohl es ihnen meist zu Beginn des Kennenlernens besser ging als mir. Wut und Zorn sind mir fern, schon seit Kindheit bin zwar schnell aufzuregen, doch nie lange. Das Schlechte/Übel zu akzeptieren, es als einen Teil von mir zu betrachten hat mir immer geholfen, so zu denken. Zwei Sellen leben ach in meiner Brust. Nie ist man nur gut, oder böse. Beide gehört zusammen, mal überwiegt das eine, dann das andere. Aber es ist wie Ying und Yang, Anfang und Ende, eine riesige Acht, die unendlich ist...Aus dem modrigen Laub des herbst wächst im Frühjahr neues Leben, das eine wäre ohne das andere nicht denkbar, Leben und Zerfall hängen eng zusammen, nur die Seele ist unsterblich. deswegen versuche ich diese auch nciht zu belasten, und frei zu halten von schlechten Gedanken. Damit mache ich sie und mich zufrieden,

liebe Grüsse Kalle

vom 31.08.2008, 23.27
20. von Trixie

Vergessen zu posten:
Also das mit dem Hinnehmen unabänderlicher Dinge, die mir zum verrecken nicht gefallen oder mich sehr wütend machen....also, ich würde sagen, dass ich damit mehr Probleme habe als der Durchschnitt. Ich meine dann manchmal, solche dinge akzeptiert zu haben, aber dann kommt die Wut darauf doch zurück und man bemerkt, man hatte die Sache nur verdrängt. Ein kompliziertes Thema.... :)

vom 31.08.2008, 13.01
19. von Trixie

UAHHH....ich kann gar nicht hinsehen...nicht, dass Du noch ins Wasser fällst..... :wuff:

vom 31.08.2008, 12.57
18. von Fred

Tschuldigung Ocean, ich habe da einen Namendreher eingebaut beim letzten Kommentar...das sollte dir gehören, verzeih mir bitte...FRED :kaffee:

vom 31.08.2008, 05.56
17. von Aiko

Hallo liebe Ocean, da Frauchen die Koffer schon gepackt hat - noch ganz rasch einen lieben Gruß an Euch - das mit dem Hinnehmen - das sieht sie absolut ganz genau wie Du und sie ist richtig berührt von dem, was Du da so geschrieben hast - nun hat sie ja ein paar Jährchen mehr hinter sich - aber Deine Gedanken decken sich absolut in jedem Wort - also sie kommt noch mal - wenn der Wind und das Meer hinter uns liegt - zurück. Bis dahin eine schöne Zeit
LG und einen ganz super dicken Knuff für Monsterchen von
Aiko :knuddel:

vom 30.08.2008, 23.49
16. von fred

Nabend liebe Kelly, dein Kinobesuch in der ersten Reihe, was gibts schöneres. Da kann der Strandbesuch nicht mithalten...gute Nacht, FRED :engel:

vom 30.08.2008, 22.40
15. von Lucki

Hola Ocean,
also wenn schon kein Salto, aber einen kleinen Sprung hätte ich schon gerne gesehen ...lach. Der Stand ist auf jeden Fall schon mal vorzüglich, fehlt nur noch der Absprung ...
Ja in Neustadt sind wir auch schon mal. Das liegt ja nicht wiet von Kellenhusen. Genau in einem Monat bin ich wieder dort, die Herbsluft oder den Spätsommer schnuppern und auch an der traditionellen Hubertus-Jagd teilzunehmen.
Als Jugendlicher fiel es mir sehr schwer Dinge zu akzeptieren, die ich nicht wollte, konnte oder nicht verstand. Im Alter findet man da eher eine Balance und einen differenzierteren Abstand. Deshalb muss Du nicht gleich alt werden....smile. Erhalte Dir Deine jugendliche Frische, auch sie ist ein unschätzbares Gut.
Einen sommerlichen Gruß aus dem sonnendurchfluteten GE schickt Dir auch ein Sonnenkind ...
Lucki mit Öhrchenkrauler für Lisa von der frisch getrimmten Xmas, die sich am Meer auch wohler fühlt als in der Stadt. :knuddel:

vom 30.08.2008, 16.01
14. von kelly

hallo ocean,
nicht einfach auf deine fragen zu antworten...
zum einen bin ich ein sonnen- u. glückskind, negative gedanken hab ich selten.
wenn ich etwas ändern kann, ok - wenn nicht, dann versuche ich das beste daraus zu machen.
ein allgemein gültiges rezept gibt es nach meiner meinung nicht, demütig danke sagen zu können für jeden tag, ist meins.

nichts ist selbstverständlich!
eigentlich hatte ich nie zeit mir diese gedanken zu machen.
als mein vater und ich wussten, es wird zeit abschied zu nehmen, hat es ungeheuerlich weh getan, doch es geht kein weg vorbei.
jeden tag, stunde, minute geschieht neues leid und wir können es nicht ändern.
dabei begehre ich oft auf und kann schreien und toben, auch verzweifelt sein - nur nicht lange.

dann sehe ich urlaubsbilder, glückskäfer *g* und die freude am leben überwiegt.
wie am heutigen morgen, bei dem traumwetter und wunderbaren schiffen, ich musste lächeln.
mir doch egal*, was andere von mir denken.
fällt mir doch gerade etwas ein.
wenn es was geworden ist, kommt es in den eintrag :D .
viel grün, sonnenschein und liebe!
kelly

vom 30.08.2008, 15.39
13. von Fred

Hallo Ocean, oh ja eine Zwitreise in ein Datum seiner Wahl, wäre schwierig, wohin ? Oder ganz bleiben in der "verkehrten" Zeit. Tolle Bilder, wir haben es zum Glück von Hamburg nicht weit zum Wasser. Das offene Meer wenn man drüben kein Land sieht, wahnsinn. Du machst noch bitte einen Schritt weiter zurück, mal sehen wo ihr schnell trockene Kleider herbekommt. Der Marini am Wauwi war doch wohl kein Snack oder ??? wie gesagt tolle Bilder. Gruß FRED :)

vom 30.08.2008, 08.09
12. von Brigitte

Hi Ocean

Also mit der Gleichzeitigkeit der Zeiten kann ich mich eigentlich auch noch am ehesten anfreunden. Dies kann ich mir gut vorstellen.

Wie der Autor sich die Zeitreisen vorstellt, ohne dass durch Veränderung der Vergangenheit auch die Gegenwart verändert wird? Wenn ich dies richtig verstanden habe, dann stellt er sich Zeitreisen ohne Wiederkehr vor. Wer also in die Vergangenheit reist, wird auch da bleiben müssen, kann somit seine Zukunft nicht verändern ...

Allerdings würde sich die Zukunft im Ganzen gesehen, ja trotzdem verändern.

Ein echt schwieriges Thema, nicht wahr?

Dann wollt ich noch was zum "akzeptieren" sagen ... eigentlich muss man doch nur akzeptieren, dass das Leben irgendwann mit dem Tod endet. Kann man den Tod akzeptieren, kann man alles akzeptieren, weil man vor nichts mehr Angst haben muss. Alles was irgendwann, irgendwo beginnt, hört auch irgendwann wieder auf ...

Möchte man dies umgehen, dürfte man nichts anfangen. Kein Anfang, kein Ende.

Wenn übrigens Zeitreisen wirklich möglich sein sollten, dann würde dies doch bedeuten, dass nichts wirklich vergänglich ist.
Wir waren immer da, sind immer noch da und werden auch in der Zukunft noch da sein ...

Ups, ich glaub es ist schon ein bisschen spät für mich :)

Wünsche dir eine gute Nacht
und ein schönes, erholsames Wochenende

Liebe Grüsse von der Insel
Brigitte

vom 29.08.2008, 23.56
11. von

Liebe Ocean,
darf ich dir mal einen Link rüberreichen?
Hier klicken
Es ist wohl für niemanden einfach Dinge zu akzeptieren, die unvermeidlich sind, wenn es sich um Dinge oder besser Situationen handelt, die einem nicht wohl tun. Aber es kostet nur Kraft und Nerven, wenn man sich dagegen stemmt. Es sei denn, da ist die winzige Chance, dass man doch noch etwas ändern kann. Es gibt da ein Zitat, das habe ich mir schon vor Jahren zum Wahlspruch genommen:
"Gib mir die Gelassenheit Dinge zu akzeptieren die ich nicht ändern kann

und die Kraft Dinge zu ändern die ich ändern kann

und die Weisheit das eine von dem anderen zu unterscheiden."

Vielleicht hilft dir das weiter.
Liebe Grüße
Elke

P.S. Wie immer: sehr schöne Bilder!

:sonne:

vom 29.08.2008, 19.49
10. von Gabrielas Tagebuch

liebe ocean
deine fotos sind so wunderwunderschön. es ist eine wahre pracht sie anzuschauen.

etwas unabänderliches anzunehmen z.b. die ersten vorboten des alters zu spüren und sie dann noch willkommen zu heissen ist schwierig. ich bemühe mich diese mühsamen tatsachen als herausforderung und übung zu betrachten. habe ich dann einmal eine hürde geschafft, ist die erleichterung riesig. so packe ich stück für stück und probiere immer von neuem "ja" zu sagen zum leben, wie es sich mir zeigt.

ich schicke dir liebe grüsse
gabriela

vom 29.08.2008, 19.45
9. von Wortman

ja, diese "jauler" sind eine echte plage. meine exfreundin gehörte auch dazu. hab nur wegen der rosaroten brille etwas zu lange gebraucht, um das zu kapieren ;)

dieses "abschalten" lässt sich lernen. als anfang wäre vielleicht ein wenig autogenes training nicht schlecht, dort muss man auch das "denken" abschalten um sich auf seine "tiefe" zu konzentrieren.
ansonsten eben "mit gewalt" aufkommende denkweisen unterdrücken und sich zwingen an etwas neutrales oder schönes zu denken.

vom 29.08.2008, 18.22
8. von Falk

Schöne Fotos :sonne:

Ich muss meine Ostsee-Fotos erst mal durchsehen, was davon ich wie zu einem Beitrag verarbeiet.

Ich halte das mit dem Hinnehmen von Unabänderlichem so, dass ich versuche, mir immer eine gewisse Flexibilität bei der Einteilung meiner Aufgaben zu bewahren. Dass ich meine Sachen im Haushalt nicht unbedingt an dem einen Tag abarbeite, an dem schönes Wetter angekündigt und sichtlich vorhanden ist... mitunter ist es für die Seele gut, auch mal etwas liegen zu lassen ;)

Liebe Grüße und Dir auch ein schönes Wochenende :sonne:
Falk

vom 29.08.2008, 18.09
7. von Ruhrpott-Bambi

Liebe Ocean, vielen Dank für die tollen Fotos und Berichte. Es ist mal wieder traumhaft..
Die Frage, ob ich gelassener werde im Alter kann ich schlecht beantworten. Abgeklärter schon,aber auch nicht immer. Es gibt immer furchtbar emotionale Themen, die mich aufwühlen, sicher auch noch bis ich 80 bin..

vom 29.08.2008, 15.41
6. von Helga

Liebe Ocean, je mehr Lebenserfahrung man hat, umso mehr lernt man Dinge zu aktzeptieren, die nicht zu ändern sind, obwohl ich bei schlimmen Dingen lange hadere und grübele. Aber ich habe gelernt, daß es nur den Weg gibt: annehmen und das Beste daraus machen.
Mit den Jahreszeiten geht es mir ähnlich, obwohl ich den Herbst gerne mag, wenn er bunt und sonnig ist, der Winter hat auch seine schönen Seiten. Aber vor den langen, dunklen Tagen graust es mir auch. Aber es wird immer wieder Frühling und das Monsterchen holt Dich ja raus, egal bei welchem Wetter.
Ein schönes Wochenende mit vielen Glücksmomenten.
Helga, die von den schönen Bildern jetzt mal wieder Heimeh nach dem Meer hat :wuff:

vom 29.08.2008, 13.29
5. von SabineLi

Hallo

Ich habe 4 Monate gebraucht, um zu akzeptieren, dass ich in meinem Beruf als Krankenschwester nicht mehr arbeiten kann.

Und ich habe 6 Monate mit Unterstützung gebraucht, um meine fortschreitende Sc hmerzerkrankung anzunehmen und zu äussern und auch zu wissen, dass ich diese Schmerzen den Rest meines Lebens haben werde und nichts und niemand dass ändern kann.

Das war sehr schwer zu erlernen und zu akzeptieren und ich bin richtig stolz darauf, mein Schicksal und mein Leben so annehmen zu können.

ABER..... mit dem Herbst, da fühle ich mich genauso, wie Du.
Ich bin so gerne draussen und sei es eben nur der Balkon und bei uns ist der Sommer und die leichte Jahreszeit doch viel zu kurz.

Deshalb könnte ich mir auch ein Leben in wärmeren Gegenden vorstellen.

Interessant ist für mich, dass ich nun, seit ich mit meinem lieben Menschen zusammen bin, der Herbst etwas von seinem SChrecken für mich verloren hat.

LG Sabine :sonne:

vom 29.08.2008, 11.43
4. von Wortman

es klingt vielleicht blöde aber grade akzeptanz ist das nonplusultra in vielen bereichen. es gibt dinge, da kann man tagelang drüber sinieren, grübeln etc. sie ändern sich nicht. also fängt man an, diese dinge als gegeben hinzunehmen und hört auf zu denken.
dieses lee machen kann man üben, indem man sich zwingt, bestimmte gedankengänge gleich abzuschalten, wenn sie auftauchen.

das schlimmste sind die leute, die alles zergrübeln, maulen und jaulen wie schlecht es ihnen doch geht und die anderen haben sowieso immer schuld und sich nicht mal einen millimeter bewegen um etwas zu ändern...

die beiden bücher sagen mir so auf die schnelle nichts. sind aber schon mal vorgemerkt :)
was auch überaus interessant ist:
cornelia musolff/jens hoffmann: täterprofile bei gewaltverbrechen - mythos, theorie und praxis des profilings

vom 29.08.2008, 11.11
3. von Carol

Liebe Ocean,
die Fotos sind wieder wunderschön :)
Danke fürs zeigen ...

Das Thema "Unabänderliches hinnehmen" ist ein Schwieriges ! Es kommt natürlich immer darauf an WAS man hinnehmen soll. Es gibt Dinge bei denen gelingt mir die Akzeptanz recht gut und andere, daran knabbere ich schon mein halbes Leben. Ein Patentrezept oder Tricks wird es nicht geben befürchte ich. Jeder muß dazu seinen eigenen Weg finden und gehen. Vielleicht hilft einigen Menschen der Glaube. Mir persönlich nicht, denn ich habe keinen. Bei ganz schlimmen Geschehnissen wie z.B. dem Tod, hat man denke ich zwei Möglichkeiten: Entweder man verkraftet den Verlust irgendwann und findet seinen Weg mit Trauer und Schmerz umzugehen oder man zerbricht daran ... Da der Mensch im Grunde genommen aber überleben will, geht es dann wohl naturgemäß (wie man so schön sagt) meist "irgendwie weiter". Es ist eine tiefe und unglaublich schmerzhafte Erfahrung, aber nach einer Zeit (die ganz individuell verschieden lang ist) wird man vor dem Punkt stehen, andem man damit umzugehen gelernt hat. Und wie das passiert ist ? Darauf wird man auch rückblickend keine aussagekräftige Antwort finden können ...
Soweit meine spontanen Gedanken und Erfahrungen dazu.

Sei ganz lieb gegrüßt und hab ein wunderschönes und sonniges Weekend !
:sonne:
Herzlichst

Carol



vom 29.08.2008, 10.59
2. von Ocean selber ;)

@Wortman: danke dir für diese Gedankengänge!

Interessant finde ich das "nicht denken" und "den Kopf leer lassen". Mit Sicherheit kann das hilfreich sein, um zu verhindern, sich in Gedankenstrudeln zu verstricken - und stattdessen einen freieren Blick auf die Dinge zu haben.

Genau das möchte ich nie sein - neidisch auf die, die unbeschwert lächeln :sonne: und mir ist der Zusammenhang bewußt .. ebenso wie mir die vielen Gründe bewußt sind, die es für jeden von uns gibt, um zu lächeln -

und das Akzeptieren lernen - als Schlüsselwort und um sich nicht den Blick aufs Leben als solches zu verbauen - ja, das ist mit Sicherheit DER Punkt im Leben :)

vom 29.08.2008, 10.49
1. von Wortman

wie du schon sagtest, das allumfassende zauberwort ist "akzeptanz". so lange man dieses wort nicht beherrscht, werden auch alle versuche im nichts landen.

sicherlich gibt es dinge, die man ewig nicht vergisst, immer wieder drüber nachdenkt. doch lassen sie sich nicht ändern. das man man eben einsehen, sie ruhen lassen.

je älter man wird, desto mehr akzeptiert man auch bestimmte dinge. die lebenserfahrung zeigt, es geht immer weiter. egal wie.

es mag seltsam klingen, aber ich hab gelernt, eben "nicht zu denken". den kopf leer lassen. das erspart viele grübeleien über dinge, die man eh nicht ändern konnte, verhindern konnte usw. die man eben "akzeptieren" MUSS.

du siehst, dieses wort ist allgegenwärtig. und nur, wer sich dieses wort als feste größe in sein denken klebt, wird auch die geistige/seelische ruhe finden, das leben vor einem selbst richtig zu geniessen. den kleinen "lebe deinen traum"-komplex näher zu kommen.
wer alles und jedes hinterfragt, wird nie in der lage sein, ein glückliches leben zu führen und wird dementsprechend immer "neidisch" sein auf die, die herzerfrischend lächelnd durchs leben gehen.



vom 29.08.2008, 10.42
OceanPhoenix


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01.-04.08.08: WE / Playlist mit Reinhörtipps / Filmtipps: Reifeprüfung, Roter Drache, Hot Shots, Rain Man .. Gewitter - Blitz-Fotos / Angst vor Gewitter? / Wie kocht bzw. eßt Ihr ? (Fertiggerichte, Bio?)




Du bist mein Land,
ich deine Flut,
die sehnend dich ummeeret;
du bist der Strand,
dazu mein Blut
ohn Ende wiederkehret.

An dich geschmiegt,
mein Spiegel wiegt
das Licht der tausend Sterne;
und leise rollt
dein Muschelgold
in meine Meergrundferne.

(Ch. Morgenstern)

"Zwischen Dir und dem
Horizont liegt das Leben."


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.. genieße das Glück des
Augenblicks bewußt,
und bewahre ihn in
Deinem Herzen, so daß
Du jederzeit zu ihm
zurückkehren kannst.

Alles Erlebte ist Dein,
für immer. Deine Vor-
stellungskraft trägt Dich
überall hin, und Dein
Wille macht scheinbar
Unmögliches möglich.

Leben - unterwegs sein
auf Deinem eigenen
Lebensweg... gesegnet
mit der Kraft, auch die
schmerzlichen Wege
aufrecht zu gehen.

Die Quelle der Kraft
liegt im Universum ..
in der Natur ..
in Dir selbst.

(Ocean)



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Wann die Sonne niedergeht,
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Du fühlst dein Herz verrückt
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