OceanPhoenix

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Über Veränderung, global-persönlich, Frage an Euch / Hendrix 65. / Dylan-Übersetzung / Adversus Laya





Monster-Schnäuzchen ganz nah? - bitte aufs Bild klicken :) 

Ein erinnernswerter Jahrestag: Jimi Hendrix, geboren am 27. November 1942, wäre heute 65 geworden. Sein Gitarrenspiel ist in vieler Hinsicht wohl unerreicht ... 

Bob Dylan, einer der ganz großen Künstler (mein Lieblingssong von ihm ist "Dirge") hat diesen Klassiker geschrieben: 

For the times they are a-changin'...

"Hey Leute, versammelt Euch,
wo auch immer Ihr Euch rumtreibt
und gebt zu, dass die Wasser rund um Euch
gestiegen sind
und akzeptiert, daß Ihr bald
bis auf die Knochen nass sein werdet
Wenn Eure Zeit es Euch wert ist,
sie zu retten,
dann fangt besser an zu schwimmen,
oder Ihr werdet wie ein Stein versinken
denn die Zeiten ändern sich ..."

(Meine Übersetzung vom ersten Vers des Dylan - Songs)


 


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Hören tu ich grad aber was ganz anderes: Von Adversus  das neueste Album "Laya": Mittelalter meets Romantic meets Gothic, das Ganze ab und zu etwas schräg abgemischt (ist aber das bisher harmonischste Album von Adversus), und wunderschön melancholisch ...

speziell "Der Wind auf den Feldern" (eine traurig-zornige Ballade über eine Liebe zwischen zwei Frauen .. ich seh immer zwei Amazonen vor mir .. die durch einen heimtückischen Mord beendet und mit blutiger Rache gesühnt wird)
.. dann "Laya oder die Ballade vom Schwarzen Stein" - ein 14minütiges phantastisches Duett .. ebenso phantastisch dann das 9 Minuten-Stück "Seelenwinter", eine traumschöne Melodie und so richtig total abgehoben *gg* .. es passt schon: "Musik, die Schönheit blutet" ...




Veränderung ... die Zeiten ändern sich.

Wenn man seit mehreren Jahrzehnten auf der Welt ist, und einen vergleichenden Rückblick wagt, dann spürt man das auch deutlich. Neue Zeiten rufen nach Veränderung - doch wie sehr man sich oft gefühlsmäßig dagegen sträubt, weiss vielleicht jeder aus eigener, wenn auch unterschiedlicher Erfahrung.

Diejenigen, die ein Land führen und sich einmal bereit erklärt haben, Verantwortung zu übernehmen - die sollten besonders offen für Veränderung sein, und neue Entwicklungen nicht nur auf Länderebene, sondern auch weltweit besonnen beobachten und darauf reagieren - möglichst frei von alten verkrusteten Denkstrukturen.

Doch kaum etwas scheint schwerer zu sein heutzutage, als neuen Konstellationen angepaßte Sichtweisen zu erlangen und angemessen darauf zu reagieren - zu eingefahren sind viele Menschen noch in den alten Denkmustern. Diese allgemeine Aussage passt leider auf die verschiedensten gesellschaftlichen Problematiken ... und stößt vielleicht - hoffentlich - bei den verschiedenen Lesern auch verschiedene Denk-Wege an, ohne daß ich jetzt weiter "politisiere".






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Veränderung - persönlich empfunden:

ich war dafür schon immer sehr sensibel. Und nicht immer mochte ich sie - oft genug hätte ich mir gewünscht, alles möge so bleiben, wie es ist. Kennt Ihr dieses Gefühl auch?

An ein Paar cremefarbene Winterstiefel kann ich mich erinnern, die ich mit 11 Jahren so liebte, daß ich niemals irgendwelche anderen tragen wollte - sondern nur noch dieses Modell immer wieder neu nachkaufen. Damals war das meine feste Überzeugung - und natürlich hatte ich seitdem unzählige andere Winterstiefel *gg*.

Aber wie sich das anfühlte, diese Gewißheit, nie mehr andere Stiefel zu wollen - das weiß ich noch genau.

Obwohl ich in meinem Leben schon sehr viel Veränderung persönlicher und räumlicher Art (zahlreiche Umzüge) hatte, bin ich doch jemand, der gewissen Dingen IMMER treu bleibt. So gesehen hat sich dieses Denkprinzip doch gehalten ...

Zum Beispiel empfinde ich es seit langem so, daß ich die Menschen, die ich liebhabe, niemals mehr missen werde ... mich niemals mehr von meinen langen Haaren trennen werde ... niemals mehr ohne Hund leben kann .. niemals mehr Fleisch essen werde und meine konservative Art, zu essen, wohl auch immer beibehalten werde ... meine enorme Schüchternheit nie loswerde und auch nicht die Angst davor, neue Menschen zu treffen ... immer lieber allein bzw. in einem ganz kleinen Kreis sein werde, so wie früher auch schon ..

ausserdem habe ich einen sehr gleichbleibenden Kleidungsstil .. kann mir nicht vorstellen, keinen Gothic Metal mehr zu hören (auch wenn das gelegentlich abfällig als Kinderkram bezeichnet wird - aber wenn erwachsen werden bedeutet, nur noch Soul und Jazz, Barmusik und Klassik zu hören - dann will ich niemals nie nicht erwachsen werden grinsen.gif )

Veränderung brauche ich allerdings auch - z. B. räumlicher Art. Ich bin jemand, der eigentlich nicht lange an ein und demselben Ort bleiben mag, der am liebsten immer unterwegs wäre - und Heimweh habe ich immer nach den fernen Orten, die ich wieder verlassen muss ...Und ich brauche gedankliche Inspiration, neue Themen, neue Informationen .. auch neue Musik, aber im Rahmen der von mir geliebten Musikrichtungen ..

Wie empfindet Ihr Veränderung für Euch persönlich? und / oder auch global?

Vielleicht mögt Ihr mal aufschreiben, in welchen Bereichen Ihr Veränderung braucht bzw. wichtig findet, und in welcher Hinsicht Ihr sie nicht mögt?

Also wie ein "Stöckchen" .. oder einfach hier im Kommentarfeld.



Liebe Grüße und ein schönes "Bergfest" Euch :-)


Ocean 27.11.2007, 18.33

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Kommentare zu diesem Beitrag

14. von Jedermannskind

huhuuuuuuuu ... gegen stress und hektik habe ich heute etwas für dich und alle meine liebgewonnen blogginge gepostet. damit ihr mich nicht den ganzen advent vermissen müsst, habe ich meine auszeit kurz unterbrochen. diesmal gibt es auch einiges zu entdecken, bzw. rätsel ...

ich hoffe, wir lesen uns bald wieder und ich wünsche dir eine besinnliche adventszeit.

glg :sonne:

vom 02.12.2007, 16.47
13. von Angie

Wunderschöne Bilder hast du da wieder. Traumhaft.Wir senden dir nochmal ein ganz dickes Dankeschön!!!!!
Veränderungen? *grübel* Ich würde schon gern umziehen, ein Haus mit Weide ohne Sorgen drum und mit Platz für meine Mutter. Das wäre aber auch das einzige.
Sonst kann ich mir keine Veränderungen vorstellen, die ich unbedingt haben muss.
:sonne:
Ich schicke dir ganz liebe Grüße und wünsche ein richtig friedvolles und wunderschönes Adventwochenende!
LG
Angie

vom 01.12.2007, 02.07
12. von Anke

Liebe Ocean,
wenn ich bedenke, wie gravierend sich mein Leben verändert hat??? Aber auch das sehe ich als eine Herausforderung und laß es sich auch weiterhin verändern, wie auch immer!
Ich wünsche dir noch ein erholsames Wochenende.
Liebe Grüße, Anke

vom 30.11.2007, 14.12
11. von Diane

Liebe Ocean,
ich lese hier nochmal rein und mir war auch noch was eingefallen dazu.
Also das mit der Anpassung sehen wir schon an der Evolutionslehre. Wenn ich die auch nicht in allen Punkten befürworten kann. Aber da ist schon was dran. - Der Mensch bzw. sein Organismus passt sich so an, dass wir sogar zum Beispiel ohne Gehör überleben inzwischen mit technischen Hilfsmitteln - auch an den Lärm hat er sich weitgehend angepasst, so dass der nicht mehr so wahrgenommen wird.

Und das was Sammy sagt - irgendwo habe ich mal gelesen, ein Baum, der oft verpflanzt wird, wurzelt tiefer und wird kräftiger. Bei Pflanzen, die pikiert werden, wie man das nennt und danach nochmals verpflanzt, weiss man das auch. Auch Baumschulen kennen das. Und so habe ich es auch bei Kindern beobachtet. Es gibt sicher auch immer die Ausnahme, besonders Sensible (Hochsensible kennt man heute) oder die Umstände, wie hektische family, die dabei mit noch eine Rolle spielen.

Und meine Erfahrung ist auch, dass man wächst, wenn alles sich beständig verändert. Anderenfalls bleibt man stehen. - Ganz alte Leute, die nicht mehr so können, wie sie gern möchten, sitzen dann nur noch in der guten Stube und gucken sich ihre Fotoalben von früher an und hängen nostalgischen Gedanken nach, weil sie keine anderen oder nicht mehr viel andere Möglichkeiten haben bis auf TV, aber das strengt sie oft auch an wegen Augenlicht, Gehör & Co. - da bleibt oft - nur noch die Erinnerung. Und da ist es sicher wertvoll, wenn man auch auf schöne Erinnerungen zurückgreifen kann in diesem letzten Stadium des Lebens.

Jetzt, wo ich lebe, möchte ich die Fülle des Lebens spüren, alles was dazu gehört, selbst wenn es auch mal mit Schmerz verbunden ist, aber das gehört dazu, sonst wären wir nicht lebendig, wenn wir immer nur ein gleichförmiges Empfinden/Erleben hätten.

So ist es z.B. für eine Frau die Mutter wird (weil ich aus meiner eigenen Erfahrung sprechen kann, dieses Beispiel) so, dass sie mental stärker wird nach einer Geburt. Nach mehreren noch mehr, weil man Erfahrungen sammelt, die kann man weder mit Büchern oder mündlich jemand vermitteln. So etwas kann man nur erleben. Und da ist es auch ein Einlassen auf etwas Neues, Unbekanntes Land, wie eine Reise, nur nach innen statt nach aussen :) Und da muss man, ich meine frau durch, ob sie will oder nicht ;) Das sind erstaunliche Erfahrungen aus denen frau gestärkt hervorgeht.

Dieses "niemals mehr" kenne ich so ähnlich auch noch aus einer anderen Zeit. Aber die Erfahrung hat gezeigt, dass vieles anders kommt, als man denkt und so weiss man oft nicht, was in 1, 3 oder 5 Jahren sein wird. Menschen verändern sich und dann kann es sein, dass die Frisur zum Beispiel gar nicht mehr passt und einem selbst so auch nicht mehr gefällt. Unabhängig von Modeerscheinungen! - Das weiss man nur vorher oft (noch) nicht. So habe ich es jedenfalls erlebt. Es gibt ja den Spruch "man soll niemals "nie" sagen" - da ist schon was dran.

Und was ich noch sagen wollte, Du wirkst gar nicht schüchtern, so wie Du Dich beschreibst. :) Eher ein wenig kämpferisch :) mit sehr viel Tiefgang. :sonne: Aber ich weiss es von Anderen, die deutlich selbstbewusst wirken und auftreten, dass sie von sich selbst auch gesagt haben, sie seien - eigentlich - schüchtern. Wobei Schüchtern und gehemmt, Sozialphobie, das ist eine Bandbreite... Es gibt sicherlich schüchterne Menschen, die nicht einmal dazu in der Lage sind, überhaupt unter Menschen zu gehen bzw. mit ihnen zu sprechen oder Vorträge zu halten, mit einer ausgeprägten Sozialphobie und die der profess. Therapie bedürfen.
Im Studium sehe ich manchmal junge Leute, die wirklich stottern und total Rot werden, zittern, das ist sehr auffällig und unangenehm. Aber trotzdem lacht niemand! Vielleicht sind die zu sehr auf sich und ihr "Problem" fixiert? Oder was andere denken könnten??

Manchmal hilft es, zu analysieren, woher die vermeintliche Schüchternheit kommt. Und ein probates Mittel ist ja eigentlich, genau das zu tun, wovor man sich am meisten fürchtet, um es zu verlieren. Es gibt inzwischen z.B. viele Autofahrer mit Autofahr-Phobien habe ich erst kürzlich gelesen. Wenn die das nicht in Angriff nehmen, wird das nichts mehr. Und viele sind ja aufs Auto und Autobahn angewiesen, aus beruflichen, also existentiellen Gründen. Da hilft dann nur eine Therapie oder Special-Fahrschule, damit man die Ängste abtrainiert. Man hat schon von Frauen, die im Auto überfallen wurden, gehört, die sich danach nicht mehr trauten, zu fahren. Da hat dann eine Fahrschule geholfen, wie bei einer Art Verhaltenstherapie - Schritt für Schritt ...

Jetzt sage ich aber schnell Gute Nacht. Unser MyBlog geht immer noch nicht richtig. Vielleicht werde ich auch bald einen Blog-Urlaub machen, wenn das so weiter geht, denn das kostet einfach zu viel Zeit für mich.

alles Liebe für heute :knuddel: und schon mal ein schönes Wochenende
Diane

Welches Bergfest ist, habe ich was verpasst?




vom 30.11.2007, 00.52
10. von Sammy

liebe Ocean,

da hast du mal wieder ein sehr schoenes thema aufgegriffen und ich moechte auch noch schnell meine meinung zum thema veraenderung sagen.
ich finde das ganze leben "IST veraenderung. nichts bleibt jemals wie es ist und das ist auch gut so, denn wenn alles immer gleich bleiben wuerde, das waere ja todlangweilig. durch veraenderungen waechst man und sammelt wichtige erfahrungen.
ich kann mich z.B. leicht an neue umgebungen gewoehnen...bin ich es doch schon von kleinauf gewoehnt immer umziehen zu muessen und mich immer neuen umgebungen und menschen anzupassen. ich habe mit meiner familie frueher nie laenger als 3 jahre an einem ort gelebt,und bin schon ganz schoen viel rumgekommen, was ich aber als positiv und interessant fand ( wir waren in Italien, Deutschland und kreuz und quer hier drueben)

womit ich etwas schwierigkeiten habe was veraenderung betrifft, ist die technik heutzutage. das wechselt alles sooo schnell, da komm ich einfach nicht mehr mit.
mit neuer music kann ich mich auch nicht so recht anfreunden, mein herz haengt an den alten liedern von damals mit denen ich aufgewachsen bin. das ist so eigentlich das einzigste wo ich mich nicht veraendern mag. was nun schuhe, klamotten, frisuren angeht, so habe ich kein problem meinen stil staendig zu veraendern.

ach ja, was ich noch sagen wollte, die fotos von hundi sind mal wieder ganz suess. dein hundi hat es wirklich gut bei dir, das sieht man

LG
Sammy


vom 29.11.2007, 16.20
9. von Elke

Hallo liebe Ocean!
Erstmal vorab (sonst vergesse ich das am Ende wie üblich), deine Monsterchenfotos sind wieder besonders hübsch.- Also Veränderung habe ich mein Leben lang tagtäglich erlebt, manchmal mit Wehmut, oft war ich aber sehr froh darüber. Der Mensch wächst an Veränderungen, davon bin ich überzeugt. Und mit Kindern lassen sich Veränderungen überhaupt nicht aufhalten. Jede ihrer Lebensphasen bringt auch für mich Veränderungen mit sich. Und das ist spannend. Ich trauere auch nicht den Zeiten nach, wo sie "noch klein und süß" waren. Höchstens, dass ich damals so wenig Zeit für meine Jungs hatte. Meine neueste Veränderung ist aktuell, dass ich die Praxis aufgegeben habe. Und da hinter stehe ich voll und ganz und bin heilfroh darüber. Ich habe auch keine Angst, mich nun zu langweilen, absolut nicht. Nein, ich liebe Veränderungen :-)
Herzliche Grüße
Elke :sonne:

vom 29.11.2007, 10.10
8. von Kalle

Hi Ocean,

ich liebe Veränderung, wenn sie produktiv ist, Nutzen bringt, und verkrustete Formen aufweicht. Selbst bin ich sehr beständig, doch Neuem immer aufgeschlossen. Ohne Veränderung erreicht man nichts, wobei ich jetzt nur die positiven Seiten hier beschreibe. Doch jede Medaille hat zwei Seiten...Zur Zeit verändert sich viel in meinem Leben, und ich mag diesen Strudel,

drum alles Liebe und bleibe niemals stehen, kalle :knuddel:

vom 29.11.2007, 01.46
7. von NaturElla

Liebe Ocean,
die Zeiten ändern sich. Das Klima ändert sich. Wir Menschen passen uns an.

Hundi passt sich auch an, wie man auf dem Foto deutlich sieht. Sie genießt ihre Streicheleinheiten mit geschlossenen Augen.
(Macht ihr die Zahnfehlstellung zu schaffen? Ich hoffe nich!

*Scherz: gibts eigentlich Zahnspangen für Hunde?*

Liebe Grüße an euch Drei
von der NaturElla

vom 28.11.2007, 20.05
6. von Sunny

Liebe Ocean,

vor ein paar Tagen - als ich nachts wiedermal nicht schlafen konnte, hörte ich ein wenig Radio und erfuhr so, dass sich Freddy Mercurys Todestag zum 16. Mal jährte. Aufgrund dessen kamen seine unvergessenen Songs und ich konnte erst recht nicht schlafen. Im Gegenteil :kaffee: :kaffee: :kaffee: :kaffee:
Das waren noch Songs, noch Texte, Melodien und Stimmen. Welch Glück, dass uns das erhalten bleibt. Da kann ich noch so alt werden, da wird sich mein Geschmack niemals ändern.

Dein Eintrag ist wieder so interessant. Da hätte ich ne Menge drauf zu sagen.

Ich wünsch dir auch ein schönes Bergfest und grüß dich lieb, deine Sunny :knuddel:

vom 28.11.2007, 15.34
5. von Diane

Liebe Oean,
heute komme ich schnell noch hier, bevor ich gleich losfahre.
Das mit der Veränderung - ich kenne sowas bei Dingen, die gut funktionieren. Wenn ich ein Auto habe, das gut läuft, womit ich zufrieden bin, da will ich nicht unbedingt ein noch schöneres Modell. Die Funktionalität ist für mich das Wesentliche und das andere kommt danach. Aber aus früheren Zeiten kenne ich sowas auch. Das Hängen an Etwas, wie z.B. ein Haus mit Garten ... aber alles ist vergänglich und wenn man das weiss und verinnerlicht, kann man viel einfacher los lassen. Alles kann plötzlich ganz anders kommen. Wenn man sich dessen immer bewusst ist. Ausserdem bringen manche Dinge auch viel, oft sogar unnötige Arbeit und Zeitaufwand mit sich, wenn man sich nie davon trennen könnte. Wie bei manchen Messies ;) Wenn man zu sehr an Sachen verhaftet wäre. - Aber sowas wie mit den Stiefeln kenne ich von ganz früher auch noch so ähnlich :) Nur, dass der Mensch sich insgesamt ja verändert und später würde so etwas einem weder stehen noch passen ... Ich empfinde das auch so wie verschiedene Verpuppungs-Stadien bei einem Schmetterling/Raupe - in die "alte Haut" kann man nie mehr zurück ... Aber das sehe ich als spannenden Prozess. Und bei aller Veränderung, die ich heute liebe, bin ich aber auch ein sehr beständiger Mensch. Das ist wohl Taurus :D
Hundeschnäuzchen ist wieder ganz süss :sonne: und die Rose sieht auch wunderschön aus. Ich liebe diese hellen Farben besonders.

Ich wünsch Dir noch einen schönen restlichen Tag und ganz liebe Gruesse :knuddel:
Diane

vom 28.11.2007, 14.24
4. von seelenruhig

leider etwas in eile ... vielen lieben Dank für deinen netten kommentar heute - hat mir gut getan - gerade heute, wo ich etwas nahe am Wasser gebaut habe...
Ich kann deine Gedanken zu Veränderung und die gemischten Gefühle dazu sehr sehr gut nachvollziehen.
Ich drück dich! Ellen

vom 28.11.2007, 10.18
3. von Der Liebeskasper

Hallo liebe Ocean,

schöner Text zu Verädnerungen die dich persönlich betreffen. Zur angesprochenen denkweise und handlungsweise der Politik dieses Landes oder der Welt möchte ich gar nicht viel sagen. Liebe fehlt vollständig in der Weltpolitik! Armustzeugnis für die Menschheit.

Persönlich mag ich zwar Veränderungen verschiedener Art aber es gibt auch feste Pfeiler in meinem Leben die ich nicht ändenr will. Ich habe beispielsweise kein Problem mein Outfit oder Äußeres zu ändern und einfach zu testen wie ich mich damit fühle. Ich habe auch kein Problem meinen Job immer wieder aufs Neue alle 2 Jahre zu verändern um neue Themen und Menschen darüber kennen zu lernen. Was für mich aber auch recht wichtig ist. Ich besitze einen kleinen Freundeskreis von vielleicht 6 Leuten. Diese werde ich noch haben wenn ich 80 bin und diese möchte ich auch nicht missen. Ich liebe das Ruhrgebiet. Hier sind meine Wurzeln. Ich könnte mir nicht vorstellen wegzuziehen aus dem Ruhrgebiet. Selbst mit Millionen aus dem Lottojackpott wäre hier meien Heimat in der ich unbedingt eine feste Adresse benötige. Ich wüde niemals ohne mein Kind auswandern. Ich hasse unpünktlichkeit an Anderen. Ich verändere mich auch nicht nur weil man da sim Job oder im privat Leben von mir erwartet. Ich lebe auch mal mein Kind in mir auch wenn das meinem Alter entsprechend unangepasst ist. Gesellschaftliche Vorgaben und Zwänge ändern sich permament. Diesen möchte ich mich nicht anpassen weil ich Regeln selten mag.

Dir einen schönen Tag.

Lg Jörg

vom 28.11.2007, 09.23
2. von Ingrid

Guten Abstieg und sanfte Landung im weiten Tal der Erholung :D :D

Veränderungen hab ich nicht mehr so gerne wie früher und wenn, dann hätte ich gerne, dass manches wieder so wäre wie früher!
Keine Gewalt in den Schulen, besseres Betriebsklima und mehr Zusammenhalt unter den Kollegen anstatt Mobbing, mehr Respekt voreinander, nicht so viel Hektik und nicht so viel Technik, nicht so viel Gewalt und Sex in den Medien, und viels mehr, was heute so "normal" ist...
Ich könnte noch vieles anführen, was mir in der heutigen Zeit überhaupt nicht gefällt, aber das schreibe ich dir lieber in einer Mail...

Dein Mosnterchen ist wieder zum Knuddeln
:wuff: :knuddel:

Alles Liebe - deine Ingrid :sonne: :knuddel:

vom 27.11.2007, 23.36
1. von Heike

Bergfest?? Ist doch erst am Mittwoch! Der Text bzw deine Übersetzung von Dylan gefällt mir super gut! Veränderungen ja / nein ich denke mal drüber nach! lG Heike

vom 27.11.2007, 21.38
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Du bist mein Land,
ich deine Flut,
die sehnend dich ummeeret;
du bist der Strand,
dazu mein Blut
ohn Ende wiederkehret.

An dich geschmiegt,
mein Spiegel wiegt
das Licht der tausend Sterne;
und leise rollt
dein Muschelgold
in meine Meergrundferne.

(Ch. Morgenstern)

"Zwischen Dir und dem
Horizont liegt das Leben."


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.. genieße das Glück des
Augenblicks bewußt,
und bewahre ihn in
Deinem Herzen, so daß
Du jederzeit zu ihm
zurückkehren kannst.

Alles Erlebte ist Dein,
für immer. Deine Vor-
stellungskraft trägt Dich
überall hin, und Dein
Wille macht scheinbar
Unmögliches möglich.

Leben - unterwegs sein
auf Deinem eigenen
Lebensweg... gesegnet
mit der Kraft, auch die
schmerzlichen Wege
aufrecht zu gehen.

Die Quelle der Kraft
liegt im Universum ..
in der Natur ..
in Dir selbst.

(Ocean)



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"Long hours of loneliness
between me and the sea ...
Should I dress in white and
search the sea, as I always
wished to be one with the
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(Nightwish)


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"Man kann ohne Hund leben,
aber es lohnt sich nicht"
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"Sail away to Avalon
The journey has begun
Sail away through the night
Sail away, never die
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Das Dasein ist köstlich.
Man muß nur den Mut
haben, sein eigenes Leben
zu führen.
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Wolken seh ich abendwärts
Ganz in reinste Glut getaucht,
Wolken ganz in Licht zerhaucht,
Die so schwül gedunkelt hatten.

Ja! mir sagt mein ahnend Herz:
Einst noch werden, ob auch spät,
Wann die Sonne niedergeht,
Mir verklärt der Seele Schatten.

(Ludwig Uhland)



Ein Rot, das traumhaft dich
erschüttert -
Durch deine Hände scheint
die Sonne.
Du fühlst dein Herz verrückt
vor Wonne
Sich still zu einer Tat
bereiten...

(aus: "Ein Konzert" von G. Trakl)



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Mit einem kurzen Schweifwedeln
kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken,
als mancher Mensch
mit stundenlangem Gerede.
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... ich bin ein Couch-Potatoe :)

"We are a particle in the
ocean,
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