OceanPhoenix

Ein kurzes Lebenszeichen ...

... möchte ich zumindest hier posten und Euch für all Eure lieben Kommentare danken!

Momentan bin ich einfach überhaupt nicht fit. Hoffe, das gibt sich bald wieder. Habe ausserdem wieder dieses hartnäckige Kopfweh, das einfach nicht verschwinden will, und meine Stimmung ist so etwa wie die Landschaft draußen - "öd und grau".

Von mir aus könnte es jetzt "schnipp" machen und der Frühling kommen! ich hasse den Winter, und momentan ganz besonders.



Im Moment bin ich ohnehin nicht sonderlich kommunikativ. Und das Kopfweh blockiert auch einiges. Daher dehne ich die PC-Pause noch für ein Weilchen aus.

Aber ich will hier nicht weiter rummaulen ;)



Im Geschäft ist genug los, dass ich hier abgelenkt bin - und daheim haben wir in der letzten Woche einige Baustellen angefangen und sind gut am Rödeln - da bleiben wir jetzt dran.



Ich wünsch Euch eine schöne Woche und alles Liebe - bis bald !

Ocean 09.01.2006, 07.32 | (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Verschiedenes

Kleine I-Net - Pause

Da in der nächsten Zeit im Büro und daheim einige Dinge anstehen, die mich voll beanspruchen, werde ich leider vorerst keine Zeit für den PC nebenher haben.



Und Freitag ist bei uns ohnehin Feiertag - eine gute Gelegenheit, das verlängerte WE zu nutzen, um ein paar liegengebliebene Arbeiten daheim wegzuschaffen und ein Stück voranzukommen auf dem Bau.

Daher verabschiede ich mich jetzt mal - voraussichtlich bis Anfang oder Mitte nächster Woche - von Euch - sollte ich dennoch Zeit nebenher haben, meld ich mich hier natürlich wieder ;)



...und ich danke Euch sehr für diesen spannenden Gedankenaustausch und Eure weiteren Beiträge, wo ich in vielem auch meine Gedanken wiederfinde ... z.B. was Gabi beschreibt - Menschenmassen, das Zur-Kenntnis-Genommen-Werden und der Over-Input an Reizen von außen - genauso geht es mir auch oft -

und ja, auch ich würde "Demütigen" so verstehen, wie Saranya es ausdrückt "Jemanden - auch sich selbst - dazu zu bringen - etwas zu tun, dass seine Einheit mit sich und der Welt, aufhebt". Jemanden zu Dingen nötigen, die ihm absolut nicht entsprechen, selbst wenn er es versucht, sich bemüht - es dennoch gegen seine Natur geht, aus welchen Gründen auch immer.

 

Paßt auf Euch auf, und habt eine schöne Zeit :) bis bald!

Ocean 04.01.2006, 07.19 | (18/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Verschiedenes

Demut / Schüchternheit - Eure Kommentare :-) / Wut, Erinnerungen, Kindheit

Zuerst mal ein riesiges Dankeschön an Euch alle für Eure ausführlichen und tiefgehenden Kommentare - toll, daß eine so rege Diskussion entstanden ist, ich freu mich :)

Denkanstöße, Wiedererkennen, weitergehende Überlegungen von Euch - hier noch ein paar Gedanken von mir dazu:

Mein Haupt-Verständnis des Begriffes Demut im Gegensatz zu Hochmut entspricht der Ehrerbietung und dem Respekt, dem man nicht nur Menschen, sondern eben auch der Natur entgegenbringt - so wie Ihr das auch auf verschiedene Weise zum Ausdruck gebracht habt.

Die negativen Gefühle, die dieses Wort "Demut" auch auslösen, kommen bei mir ganz klar von der Bedeutung "Demütigung" - diese beiden Worte scheinen ja verwandt zu sein, doch verstehe ich Demut auch lieber in dem positiven Sinne, der auch in Euren Kommentaren aufscheint.

 Daß ich das Wort - vor allem wenn es, wie gestern, mit einer "Forderung an mich" verbunden ist (wobei meine Kollegin sicher nicht neidisch ist, denn ich schätze sie als einen unbefangenen, selbstbewußten und kontaktfreudigen Menschen ein, von sehr extravertiertem Temperament, der mit solchen Empfängen u. dgl. keine Probleme hat, ganz im Gegenteil - und ich kenne sie schon lange, auch von tieferen Gesprächen über Dinge und Verhaltensweisen, die nicht offen zutage treten, und halte meine Einschätzung ihrer Person daher nicht für völlig danebenliegend)

-  erst mal negativ auffasse, kommt ganz klar von den früheren entsprechenden Konflikten daheim/mit meinem Vater - wo meiner Empfindung nach die  Demut auf einem Boden der Ungerechtigkeit und Negativ-Subjektivität gefordert worden war. Und ich konnte nichts dagegen tun - da mir als Minderjährige ja desöfteren das Recht abgesprochen wurde, selbstbestimmt zu handeln -

auch in Fällen, wo im Nachhinein ganz klar war, daß dieses Absprechen sowohl ungerecht, als auch ungerechtfertigt war. Offiziell Recht jedoch - hatte damals der Erwachsene - und ich hatte nicht zu widersprechen, sonst war mit Strafe - mit Demütigungen zu rechnen - die oftmals aus eigenen Problemen resultierten, aber an ihrer Wirkung auf mich trotz allem rückblickenden Verstehen nichts änderten.

Klar ist eines: ich bin nicht mehr das Kind, über das willkürlich oder aus der Subjektivität des schlechten Befindens eines Erwachsenen heraus Macht ausgeübt wird. Ich bin frei zu denken und zu handeln, wie ich es für mich als stimmig empfinde - und ich darf die Konsequenzen selbst tragen. Im Grunde habe ich das auch früher schon getan  - denn ich habe mich nicht lange demütigen lassen, und später dann gar nicht mehr - habe im Rahmen meiner Möglichkeiten und darüber hinaus zurückgeschlagen und die Konsequenzen getragen.

Nun aber, da ich ein eigenes, freies und frohes Leben führe, kann ich auch mein Empfinden bzgl. Demut revidieren.

Dafür sind Eure Anregungen sehr hilfreich - und zugleich tut es gut, daß Ihr das einfach versteht bzw. ähnlich empfindet. Verstand und Gefühl gehen eben nicht immer Hand in Hand.

Was die Schüchternheit angeht, mein uraltes Problem - da habe ich schon oft über die Hintergründe nachgedacht. Verschiedene Möglichkeiten fallen mir ein - doch eines muß, will und möchte ich voraussetzen:

entscheidend ist, daß ich mich so annehme, wie ich bin, mich lebe, ohne dabei stillzustehen oder mich zu verheddern oder zu verbiegen.

1. Anlagen - ererbte Zurückhaltung, entsprechend der Persönlichkeit beider Eltern.

2. Mangelndes Selbstbewußtsein (wobei auch hier wieder Ursachenforschung betrieben werden kann *gg* oh oh, ich les grad ein Buch über seelische Abgründe, man merkt's ;) )

Ursachen: Kindheit/Schule, Terror von den asozialen Typen dort - u.v.m. Und auch wieder - die Anlagen. Der eine hat halt ein selbstbewußteres Temperament, der andere weniger.

3. Reizoffenheit - mit Sicherheit auch ein Hintergrund - warum ich es auch niemals lange auf irgendwelchen Treffen oder Veranstaltungen aushalte, ohne rappelig zu werden. Ich bekomme in der Tat vieles mit - will mich aber nicht mit anderen vergleichen, sicher gibt es eine Menge Menschen, gerade in unserer reizintensiven Gesellschaft, die hypersensibel sind und Wege finden müssen, sich durch den Dschungel der Reizüberflutung zu bahnen.

Das ist auch etwas, was mich an den "Öffis" stört. Zu viel Nähe mit zu vielen Menschen, die Signale senden - die ich sicherlich nicht alle verarbeiten kann und will.

Wobei das Vergraben in ein spannendes Buch da sehr hilfreich ist - ich lese sogar im Stehen oder Gehen - und muß aufpassen, nicht meine Aussteige-Haltestelle zu verpassen.

Wobei mich Reizüberflutung schnell aggressiv macht. Und wenn ich aggressiv oder wütend bin - so war es auch schon als Kind - ist die Schüchternheit wie weggeblasen. Dann kann ich jemanden in Grund und Boden reden, wenn nötig. Komisch, gell? ;)

Schon früher war Wut ein Motor für mich - ein Schutz, ich war nicht mehr ausgeliefert - ich war "jemand" - kein Nichts. Aktiv in die Defensive gehen. Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, mich heulend in eine Ecke zu verziehen, denn Weinen = Schwäche.

Ich wollte so sein wie die, die mich peinigen. Es waren Jungs/Männer, oder sehr jungenhafte Mädels, durch die Bank. Also wollte ich auch ein Junge sein ... lange Zeit. Konnte und kann mich mit vielen "typisch weiblichen" Eigenschaften und Aspekten und Gefühlsbetontheit nicht identifizieren. Obwohl ich eigentlich ja "gefühlsbetont" bin *g*

Quatsch ist das, objektiv gesehen, ich weiß, aber das ist auch noch so eine Altlast, die ich bei Gelegenheit mal bearbeiten sollte. Es belastet mich aber momentan nicht - alles zu seiner Zeit.

Nun habe ich schon wieder so einen Epos geschrieben ;) Bald kommen auch wieder Bilder. Wenn ich mal loslege ...

Zentrieren - ja - die eigene Mitte finden, mit sich selbst und dem Universum, der Göttlichkeit oder wie auch immer man  das nennen mag, im Einklang sein, das ist sicher auch die Aussage dieser östlichen Philosophien.

Nicht zu viel nachdenken meine ich in dem Sinne - jetzt nur auf mich selbst angewandt - daß ich entstehende unfruchtbare Gedankenkreisel von vornherein stoppen will - und mich nicht laufend selbst analysieren. Mich nicht ständig um mich selbst drehen - und vor allem - mich nicht in Definitionen verfangen. Ich hab einfach einen Aber gegen Definitionen, Bezeichnungen - empfinde sie als einengend. Vielleicht müßte ich auch da nachhaken, warum -

aber man braucht nicht immer nach dem Warum fragen ... nur dann, wenn ein inneres Bedürfnis dazu vorhanden ist.

wobei ein Eintrag wie dieser vielleicht gerade das Gegenteil suggeriert - so viel Beschäftigung mit dem eigenen Ego und den Hintergründen, mit einer vergangenen Vergangenheit ;)

- aber ich spüre eines - es ist spielerisch, wenn ich solche Gedankenfäden spinne wie in diesem Eintrag. Es streßt mich nicht, ich verfange mich nicht darin - im Gegenteil, ich merke einen enormen Abstand - und ganz ganz oft über den Tag verteilt ein warmes Geborgenheitsgefühl im Jetzt und Hier - geborgen in meinem Leben kann ich diese Dinge betrachten und auch wieder gehen lassen - es paßt :)




Ocean 03.01.2006, 10.03 | (9/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Nachdenkliches

Was bedeutet Demut? / Ehrwürdigkeit, Distanz / "Weniger Denken"

Was bedeutet eigentlich Demut ... diese Frage habe ich mir vorhin gestellt - bei einer Diskussion mit einer Kollegin.  Ausgelöst durch meine verbal geäußerte Unlust, zu dem Neujahrsempfang zu gehen. (Normalerweise hab ich frei an dem Tag)

Einfach weil ich mich bei sowas nicht wohlfühle - ich gehe auch nie auf Betriebsfeiern u.ä. -

weil mir da meine Schüchternheit im Weg ist (die ich zwar vor anderen Menschen einigermaßen überspielen kann, aber nicht vor mir selbst) - und ganz besonders mag ich nicht das "kollektive Händeschütteln" bei solchen Anlässen, das ist mit ein Hauptgrund. Bin sowieso kein "Handgeber" und schon gar nicht kreuz und quer mit x Leuten durcheinander.

Da komm ich Menschen "zu nahe", denen ich lieber auf Abstand bleiben würde, und finde es auch ein bisschen .... naja, eklig wär übertrieben, aber eben nicht gerade angenehm, fremden Menschen die Hand zu drücken. Ich brauche eine gewisse Distanz zu Menschen, ganz besonders körperlicher Art.

Schmarrn - würden manche sicherlich sagen. Ist halt so und empfindet jeder anders. Und ich hab's mit Hilfe von einem Glas Sekt auch sehr gut überlebt *gg*

Wie wir in  diesem Zusammenhang auf Demut gekommen sind? Meine Kollegin meinte zu mir, ich müsse jetzt eben mal Demut üben. Ich konnte mit dieser Aussage von ihr erst mal nichts anfangen.

Außerdem löst das Wort "Demut" bei mir sofort Abwehr und Aggression aus - obwohl ich weiß, daß ich da vorbelastet bin und es zu negativ auslege.

Ich habe zwei Auslegungen - von meiner Kollegin erfuhr ich dann noch eine dritte:

Sie meinte "Demut" in dem Sinne, daß ich mich jetzt eben mal selbst überwinden und meinen Hochmut bzw. mein "ich halte mich aus allem raus und das geht mich nix an"-Denken ablegen solle, mit dem ich mich ja in gewissem Sinne über die anderen stellen würde - also in diesem Sinne Demut üben und "mitmachen".

Okay - so hatte ich den Begriff noch nie interpretiert. Sie führte noch weitere Beispiele an - wo sie selbst auch Demut erst hat lernen müssen: Komplimente entgegennehmen, ohne sich darüber zu ärgern, und auch ein Geschenk annehmen, wenn man selbst nichts verschenkt - ohne das Gefühl "ich muß jetzt auch was schenken".

Da muß ich sicher auch noch einiges lernen. Ich hätte meine Einstellung jetzt zwar nicht mit Hochmut in Verbindung gebracht, aber man kann es sicher auch so sehen. Von meiner Schüchternheit mal abgesehen - kann ich halt auch solchen Smalltalk-Treffen nichts abgewinnen - habe keinen Spaß daran und sehe für mich selbst keinen Sinn darin.

Natürlich weiß ich, daß es nett von unserer Firma ist, sowas zu veranstalten, und das als solches zu würdigen - ist sicher ein Sinn davon. Und es war ja auch nicht "schlimm" *g*

Ansonsten - bin ich halt einfach  kein geselliger Mensch, im Gegensatz zu meiner Kollegin. Da treffen verschiedene Persönlichkeiten und auch Denkweisen aufeinander - und es ist immer wieder interessant, was  bei unseren Gesprächen rauskommt :)

Mein negatives Gefühl gegenüber "Demut" kommt daher, weil ich es mit "Gehorsam" und "Unterwerfung unter eine Autorität, die nur aufgrund von Macht besteht" in Verbindung bringe. Als Kind habe ich demütig zu sein und den Befehlen der Erwachsenen zu folgen. Ob das nun Sinn hat, oder nicht. Einfach weil der Erwachsene die Macht hat.

Aber eigentlich bedeutet Demut doch viel eher - "Ehrerbietung" - ich bringe etwas oder jemandem Demut entgegen, das/der von hohem Wert ist (moralisch, ethisch etc) und als solches ehrwürdig. Das wiederum finde ich o.k.

Wie seht Ihr das?

Dann hab ich mir gestern  noch ein paar Ausschnitte aus "Der letzte Samurai" vorspielen lassen. Insgesamt, wie schon erwähnt, ist das nicht mein Fall. Dieses Schlachtengemetzel und die ganze Landschaft, Japan etc - es reizt mich einfach nicht.

Und Tom Cruise mag ich auch nicht - da muss dann schon der Film so gut sein wie "Eyes wide shut" oder "Vanilla Sky" z.B., daß ich ihn dennoch anschaue.

Aber der "Samurai" hatte einige philosophisch wirklich gut klingende Gedanken - einer davon entspricht dem, was ich mir halb unbewußt fürs Neue Jahr vorgenommen habe -

"Nicht so viel denken".

Diesen Rat bekommt TC im Kampf - als er immer wieder verliert - "du denkst zu viel - du überlegst, wie die anderen dich sehen, von außen, und damit bist du nicht mehr unbefangen, du wirst langsamer .." so in etwa lautet die Kritik seines "Meisters".

Das ist es. Ich merke, daß es mir am besten geht, wenn ich nicht ständig analysiere, interpretiere, benenne, vergleiche. Letzteres ist am schlimmsten. Durch Vergleiche mit anderen Menschen und ihren Lebensgewohnheiten kann es schnell passieren, daß man sich minderwertig fühlt.

Man lebt sich nicht mehr selbst, nicht mehr authentisch. Wird befangen in der Auslebung seiner ureigenen Möglichkeiten - nimmt sich selbst kostbare Lebenszeit.

Weg damit. Weg mit dem Schielen nach Außen, nach den anderen.

Mit Gedanken und Überlegungen spielen - tue ich dennoch gerne. Sonst würden wohl kaum solche Einträge wie dieser zustandekommen *g* so gesehen macht es mir auch Spaß, laut zu denken. Aber es besteht ein Unterschied zwischen Denken und Sich-Vergrübeln, Festrennen ...

Und nun schau ich mal wieder in mein Fach ... wünsche Euch einen schönen Rest-Montag :)

Ocean 02.01.2006, 11.08 | (15/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Nachdenkliches

Silvester / Neujahr , Photos Bleichsee

Habt vielen Dank für all Eure lieben Worte, Wünsche und Gratulationen  Hoffentlich seid Ihr  gut reingerutscht ins Neue Jahr?



Ich bin noch - oder schon wieder - müde *gähn* - es war doch recht spät *g* - als der letzte bei uns die Waffen streckte, war es wohl schon hell. So lange habe ich es allerdings nicht ausgehalten. Wir sind gemütlich im kleinen Kreis zusammengesessen mit Raclette-Baguette, Nudel- und sonstigen Salaten, und haben gequatscht, Musik gehört (zu Mitternacht - richtig schön laut - "Defender" von Manowar, das kam super :)) und ansonsten gemixt - Philip Boa, Black Eyed Peas (dieses Lied "My Humps" verfolgt mich definitiv *ggg*), Saviour Machine - mein Song, "Ascension of Heroes", ein bisschen Stones und Abba live auf 3Sat -

und Filme geschaut ("Die Dolmetscherin", "Sin City", "Extreme Rage" und jetzt schauen sie grad "Samurai" - das ist nicht mein Fall). Ausser mich hat es niemanden nach draußen gezogen heute nachmittag - also hab ich eben allein mit dem Monster eine schöne große Runde durch die Weinberge gedreht - bei blauem Himmel und angenehm milden Temperaturen, dennoch ein frischer und kühlender Wind - war richtig toll.



Walters Hand :) im Spätherbst von ihm aufgenommen.

Bis kurz vor Mitternacht goß es in Strömen, aber pünktlich zum Jahreswechsel ließ das nach, so daß doch noch einiges an Böllerei abging in unserem Wohngebiet. Ich blieb mit dem leicht irritierten Hundi drinnen - das störte sich aber vor allem daran, daß die anderen draußen waren und es selbst nicht, gleichzeitig traute es sich aber auch nicht zum Fenster - und wenn es besonders laut knallte draussen, dann merkte man die Anspannung deutlich, und es wollte auch nicht gestreichelt werden.

Zu sehr verhätscheln dann ist ja auch nicht das Richtige, dann bekommt der Hund ja noch bestätigt, daß was nicht in Ordnung ist. Die Musik im Hintergrund als Gegenmittel, und Schmackos, die gern genommen wurden (erst wenn mein Hund mal nicht mehr essen will, DANN ist wirklich was faul) - halfen gut, weil die Kracher übertönt wurden, und Lisa mit Musik - auch auf kleineren Open-Air-Konzerten - überhaupt kein Problem hat -

und als endlich wieder alle im WoZi versammelt waren, war die Freude groß, und sie rollte sich zufrieden vorm Sofa zusammen, obwohl es draußen noch weiterböllerte.

Am meisten erschreckt sie sich vor einzelnen Krachern draußen unterwegs, wenn es ansonsten ruhig ist - dann will sie erst mal nicht weiterlaufen.



Jetzt noch ein Tag frei hintendran - das wär nicht schlecht - aber dafür hat die kommende Woche ja auch nur vier Arbeitstage.

Morgen früh erst mal der übliche offizielle Neujahrs-Sektempfang in der Firma, nun ja ... ;)



Ich wünsch Euch einen schönen Neujahrsabend und einen angenehmen Wochenbeginn morgen!

Ocean 01.01.2006, 17.31 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Verschiedenes

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~~~ 30 Tage - ein Objekt: Das Monsterchen (Vom 06. Januar bis zum 06. Februar 2009) ~~~
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"Speak the truth .. or make your peace some other way ..."
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"We are a particle in the ocean ..
lost and safe like a tear ..
we are born and lost in the ocean
where is mercy with our fear?"
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05.09.2008 - Musik, Party / Meeres-Impressionen / FKK oder lieber Textil? / Apfel-Suchspiel fürs Monsterchen

03.09.2008 - Farben-Assoziationen u. Vorlieben / Hundi und die Stofftierchen - scheinträchtig? /Fotos Meer, Hundi

01.-04.08.08: WE / Playlist mit Reinhörtipps / Filmtipps: Reifeprüfung, Roter Drache, Hot Shots, Rain Man .. Gewitter - Blitz-Fotos / Angst vor Gewitter? / Wie kocht bzw. eßt Ihr ? (Fertiggerichte, Bio?)




Du bist mein Land,
ich deine Flut,
die sehnend dich ummeeret;
du bist der Strand,
dazu mein Blut
ohn Ende wiederkehret.

An dich geschmiegt,
mein Spiegel wiegt
das Licht der tausend Sterne;
und leise rollt
dein Muschelgold
in meine Meergrundferne.

(Ch. Morgenstern)

"Zwischen Dir und dem
Horizont liegt das Leben."


sonne.gif

.. genieße das Glück des
Augenblicks bewußt,
und bewahre ihn in
Deinem Herzen, so daß
Du jederzeit zu ihm
zurückkehren kannst.

Alles Erlebte ist Dein,
für immer. Deine Vor-
stellungskraft trägt Dich
überall hin, und Dein
Wille macht scheinbar
Unmögliches möglich.

Leben - unterwegs sein
auf Deinem eigenen
Lebensweg... gesegnet
mit der Kraft, auch die
schmerzlichen Wege
aufrecht zu gehen.

Die Quelle der Kraft
liegt im Universum ..
in der Natur ..
in Dir selbst.

(Ocean)



monguckkl2.jpg

"Long hours of loneliness
between me and the sea ...
Should I dress in white and
search the sea, as I always
wished to be one with the
waves - Ocean Soul ... "

(Nightwish)


monkl.jpg

"Man kann ohne Hund leben,
aber es lohnt sich nicht"
(Heinz Rühmann)



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segelnlhoch.jpg

"Sail away to Avalon
The journey has begun
Sail away through the night
Sail away, never die
The gods are at your side..."
(Ayreon)

















Das Dasein ist köstlich.
Man muß nur den Mut
haben, sein eigenes Leben
zu führen.
(P. Rosegger)




Abendwolken

Wolken seh ich abendwärts
Ganz in reinste Glut getaucht,
Wolken ganz in Licht zerhaucht,
Die so schwül gedunkelt hatten.

Ja! mir sagt mein ahnend Herz:
Einst noch werden, ob auch spät,
Wann die Sonne niedergeht,
Mir verklärt der Seele Schatten.

(Ludwig Uhland)



Ein Rot, das traumhaft dich
erschüttert -
Durch deine Hände scheint
die Sonne.
Du fühlst dein Herz verrückt
vor Wonne
Sich still zu einer Tat
bereiten...

(aus: "Ein Konzert" von G. Trakl)



Monsterchen :-)



Mit einem kurzen Schweifwedeln
kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken,
als mancher Mensch
mit stundenlangem Gerede.
(Louis Armstrong)




... ich bin ein Couch-Potatoe :)

"We are a particle in the
ocean,
lost and safe
like a tear ..."

(Eloy - "Ocean")










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